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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXIII (1978 / Heft 156)

Bildfolge 1-8 
. GallenlStadt Arbon 
in der Migros-Genossenschalt St, Gallen wurde vom 
12. 1977-17. 1. 1978 in der Schloßgalerie eine Ausstel- 
ig "Max Bill - Originalgraphikß veranstaltet. Gleichzei- 
edierte der Erker-Verlag St. Gallen eine Monographie 
er Max Bill von Margit Staber. Gleichfalls eine Mono- 
Aphie uber Max Bill erschien im ABC-Verlag. Zürich, 
taulliegend waren Arbeiten von Max Bill (Abb. 7). 
apsala - Celsius Galleriet 
Dezember des Vorjahres zeigte die "Celsius gallerietr- 
zrke der zwei schwedischen Schmuckkunstler Rosa 
ikon und Bernd Janusch. 1966 in Stockholm erstmals 
r die Olfentlichkeit getreten, sind beide vorwiegend im 
andinavischen Flaum präsent. Ab 1970 kam Großbri- 
inien dazu. Ihre Arbeiten gelangten neben skandinavi- 
wen in österreichischeSchweizer sowie amerikanische 
d australische Privatsammlungen. Wenn man die zeit- 
nössische moderne Schmuckkunst kennt und in Ver- 
eich bringt zu den Schöpfungen dieser beiden Künst- 
, so ist eindeutig festzustellen. daß sie ihre Kreationen 
s alten. starken Traditionen schöpfen und fertigen. 
in mochte last sagen. daß sie nahtlos mit ihnen an 
ie große Vergangenheit anschließen und konvergie- 
1d dieser an ihren Kreationen neue Lichter aulsetzen 
1b. B) 
leopold netopil 
zvitalisierung einer Galerie 
reinst war sie, die Galerie L. T. Neumann. an einem der 
vorzugten Platze im kaiserlichen Wien. der Ort, an dem 
h die Prominenz des Wiener Kunstlebens ein Stell- 
ihein gab. Bevorzugt durch seine zentrale Lage, ge- 
irt von hervorragenden Kunstkennern und guten Kauf- 
iten. der Dynastie L. T. Neumann und dem spater fol- 
nden August Eymer. ein kultureller Treffpunkt der 
i.k, Donaurrietrcpole. Hier versammelten sich des olte- 
i Mitglieder des Adels. die Direktoren namhalter Mu- 
an und Künstler. l833 gegründet, ein altrenommiertes 
iternehmen. auch heute noch mit ehem k u k. Hof- 
nsthandlung tituliert. 
1er der leidenschattlichsten Kunstsammler, Kunst- 
und und Mitaktivator der Wiener Kunstszene, Fludoll 
amayr, hat diese Galerie nach dem Abgang August 
mers erworben. Ihm entging nicht, dali hier ein altes 
schatztes Haus im Zuge einer glücklichen Revitalisie- 
wg zu neuer Blute gelangen könnte. Nach einer Frist 
s Uberganges tragt die Galerie L. T. Neumann heute 
sachlich ein irisches, ein neues Gesicht. Aber nicht 
r das. ihr Inhaber hat ein strengeres Konzept uber ihre 
nftige Fuhrung erarbeitet. in dem nach wie vor quali- 
volle Malerei und hiezu kommend exquisites Mobiliar. 
r allem franzosisches, im Programm stehen. Aus der 
nkel gestimmten Galerie des 19. Jahrhunderts ent- 
ichsen, prasentiert sie sich heute mit hellen. lichten. 
t überschaubaren Räumen, ausgestatte1 mit dem rei- 
en Anbot des Hauses. Das etwas obskure Dammerlicht, 
s bisher einlud, stöbernd und selbstbedienend zu sich- 
i und zu sieben, wich einer neuen Ara Im reichen Elil- 
rangebot entdecken wir u.a. einen Palma Vecchio (Ja- 
po Palma). J. B Monnoyer, den eigentlichen iranzosi- 
hen Blumenmaler des 17. Jahrhunderts, Philipp Hak- 
rt, Waldmullers r-Unterbrochene Wallfahrt" sowie eine 
eitere Gruppe osterreichischer und Wiener Maler, u.a. 
iterberger und Olga Wisinger-Florian, die beiden 
andt, Compton. Hamza, Hormann, Ftomanko. Thoma 
1 
quisit das angebotene Mobiliar mit Schwerpunkt 
ankreich, Paris; so ein Damensekretar LOUiS XV,. Gre- 
-ble, Medaillen, Fauteuils mit Aubusson-Tapisserie-Be- 
g, Louis XVI., Paris, und einer von P. Denizot signierten 
immode, Paris um 1740, 
r ist von Konzept und Erneuerung der ehem. k.u.k. 
rfkunsthandlung eine restlos geglückte Revitalisierung 
genscheinlich. nahtlos in die Gegenwart reichend. 
ne Stätte der Kunst, spezieller Kunst. die dem seriösen 
inderi ein qualitatsvolles Angebot bereit halt. l. netopil 
 
1 Jean Clareboudt. aus den "Lieux Nomadesw, Kunstiersymposium 
Bordeaux! Aachen 1977ll978, 
 
2 Theo Lambertin. "Auge um Auge -Z3t1r1 um Zahn-r .AlIes LIEBE. 
alles Gute- 
 
3 Berndt Friberg, Vase. Schale. Kumme, 
 
5 Kinder als Akteure im Badischen Landesmuseum mit Obiekten 
des Museums aus der Schau r-Bewegliches Spielzeug-- 
S Giacorrio Manzu. vor dem Modell zu SEINE! PIZSIIK "La Face- 
 
Male-M 
7 Max aiii, "Vißr Farben glevcher Gruppierung". 1971 Sellgrille 
 
a Schmuckarbeiten von Rosa Taikon und Bernd Janusch 
43
	        

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