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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXIII (1978 / Heft 158)

Anhang: Archivalische Dokumente 
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1655-1 1-30. Kloster Au am lnn (Bay.H.Sta.lStaatsa.München; früher: Klosteriiteraiien 
Au am lnn Nr. 45. nun: Briefprotokolle Gericht Haa. Nr. 97. f. 282). 
wird Simon und Anna Paltauf zu Schnaitsee erlaubt, auf ihrem Gut. "dem Paldaufgut 
zu Pachhamb. so zum Herrn-Süz Loiberstorff respective aber alhero zum Closter Au 
aigenthümlich gehörigw für 7 Jahre ein Darlehen von 150 Gulden aufzunehmen. 
1687-03-25. Kloster Au am lnn (Bay.ll.Sta.lStaatsa. München; Briefprotokolle Gericht 
Mühldorf. Fasz. 663 aINr.2. i. 401). 
verkaufen Hannß und Anna Paldauf an Franz und Anna Aicher. Hofwirt zu Schnaitsee. 
das Paldaufgut daselbst zu Schnaitsee um 700 Gulden. 
Ohne Datum' (171 1 . Anfang Oktober). Salzburg. (Landesa.S.. Akten des Hofbauamtes. 
Jg. 1711. Lit.H.. am). 
Ansuchen des wSimon Judas Thadeus Baldauf, Tischler Gesöllen allhie. um gdste. 
Verleichung der Hoffarbeith. Zumalen ich . . .bey dem verstorbenen Hoffdischler Bal- 
thasar Knölbl im 5ten Jahrgesölienweis gearbeithet undt mich . . . in Verrichtung . . . 
aller vorgefahlenen Hoffarbeith . . . fleissig und redlich verhalten. mit hin aber vorha- 
bens. die hinderlassene Wittib. welcher von Euer hochfstl. Gdn. . . . albereiths die 
Hoffarbeith genedigst conseriert worden . . . würcklich zu heyrathen. angesehen ich 
von Closter Au aus Bayern gebürtig. und auf dise Profession ordentlich gewandert. 
anbey solche so woll bey meinen Vater. so daselbst bey dem Cluster Hoffdischier ist. 
als sonsten in der Wanderschaft der gestalten erfahren. . . .- 
' AuBen (als Präsentationsvermerk): w9. Oct. 1711. Celsissime ad referendem- 
Ebenda. Bi. 3. Konzept von 1711-11-09: w-Eiusdem Bescheid in Decretol- 
1711-11-23 Salzburg (Stadtpf.S.-Dom. Hochzeitsbuch V. f. 437.). 
Sponsus: Simon Judas Thadeus Baldauf. Hofdischler. Bürgerzu Closter Au. von Eger 
ortus. fil(ius) leg(itimus) Caspari Henrici Baldauf et Maria Eiisabetha Reinbacherin. 
Sponsa: Anna Kunigunda Khölblin. Vidua. 
Testes: Joannes Michael Khlöpfei. Hofschlosser. et Balthasar Hillepold. civis et pistor. 
1712-01-05 Salzburg. (Stadte.S.. Stadtretsprotokolie Band 1712. f.4.). 
erscheint vor dem Stadtrat von S. Judas Thadeus Paldauf. Tischlergeselie. und über- 
gibt einen am 7. Dezember 1711 ausgestellten hochfürstlichen Erlaß. wonach er -ge- 
gen Heurathung der hindterlassnen Kölblischen Wittib für einen würckiichen Mitbur- 
ger aufgenomben und demselben die Maisterstükh. weillen er mit seiner Arbeith ehe- 
vor genügsambe Frob gegeben. nachgesehen . . . werden solle.- 
1712-02-17 Salzburg. (ebenda. f. 73-74.) 
vergleicht sich vor dem Stadtrat das Handwerk der Tischler mit Simon Judas Thadeus 
Paldauf, Hoftischler. wie folgt: Paidauf wird als Meisterslück einen i-Galanterie Ga- 
sten- ohne zeitliche Terminisierung machen. damit er in der nVerfertigung seiner de 
facto undter Handten habenden Hofarbeith nicht verhindert werde-r; bis zur Fertig- 
stellung des Meisterstücks darf Paldauf zwar seine Gesellen behalten. aber keine 
Lehrjungen aufdingen. 
1713-02-15 Salzburg. (Stadta.S.. Stedtretsprotokolle Band 1713. f.75.). 
referiert (vor dem Stadtrat) Herr Johann Marx Gschwendtner. Mitglied des (kleinen) 
Rats. wie auch das Handwerk der Tischler. defi Simon Judas Thadeus Paldauf sein 
Meisterstück -trefflich. woll. auch ohne Fehler verfertigt hat. Deshalb . . . ist er für ai- 
nan Bürger auf- und ins Glübgenomben. auch deme12Gulden Bürgerrechusabgabe) 
geschöpft worden.- 
1713-02-16 Salzburg. (StadtaS. Zunfterchiv Hs. ZA 74 : Meisterbuch der Tischler. 
f. 20'). 
-hat ein ersambes Handtwerckh dem Simon Paltauf sein Meisterstükh beschaugt und 
ist da mit woi bestanden und ist er der erste gewest. der das neue Stiikh hat gemacht. 
Das gieine Stukh ist er befreit gewest. weil er die Walthauser Kölblin hat geheirath. 
Und hat (für) sein Meister Fie(cht)t erlögt4 Guldenm (Aus den vorhergehenden Eintra- 
gungen geht eindeutig hervor. deB mit dem -gleinen Stükh- eine -Truchen- gemeint 
ist.) 
1713. ohne näheres Datum. Salzburg (zitiert nach: Katalog des Dommuseums Salz- 
burg. Salzburg 1974. Nr. 116 auf S.112 ohne Quellenangabe; die originale Quelle 
konnte von mir noch nicht aufgefunden werden). 
Simon Baldauf gibt an, daß er wjedwede Tischlerarbeit auf die ansehniichste Art und 
Gestalt mache. sowohl von glatt- als geschnittenen. auch mit Silber. Messing. Zinn 
und Kupfer eingelegten Stücken. item geschatieret Egerische Arbeith.- 
Ohne Datum (außen: Präsentationsvermerk 1713-09-01). Salzburg. (Landesa.S.. Hof- 
bauamtsakten 1713. Lit. G.) 
Ansuchen des Simon Baldauf an den Erzbischof: wEs haben Euer hochfürstiiche Gna- 
den . . . sowohl in dero hochfrstl. Residenz alß auch Favoritta Mirabell vill und grosse 
Arbeith zuverförttigen mir anvertraut. . .; weillen ich (aber) die in besagt dero Favo- 
ritte gehabte Werkhstadt habe räumen mlessen und meine Wohnung zu dergleichen 
Arbeith vill zu eng und klein ist. (hebe ich) das an meine Wohnung stossente HeuBl von 
dero Trabanten Rochusen Ernst kheufflich an mich gebracht-r. um es zu einer Werk- 
statt auszubauen. Zu diesem Zweck ersucht Baldauf um eine finanzielle Beihilfe. 
Dazu Bescheid 1713-10-16: w . . . propter consequentiam ebgewisen . . .1 
Laut -Seelenbeschreibung . . . 1713- (Landesa.S.. Geh.Arch.XXVlIl16.f.75) wohnen in 
diesem Jahr -in der Baldaufschen Behausung" (Haus 183. heute Herrengasse 30) 
wüber zwei Stiegen-t: 
-Simon Judas Thadäus Baldauf. Hoftischler. uxor Anna Kunigunda mit 1 Khünd und 1 
Stuefftochter Anna Maria Wiserin. unweltleuffig. und 4 Gsöiien als Georg Wildt auß 
Bayern. Johann Hueber auch auf! Bayern. Joseph Nizingervon Stauffenegg und Jo- 
seph Tölzer auß dem Landt ob der Enns. dan 1 (Lehr-)Jung Oswaldt Puecher auB Ty- 
rol: ihr(e) Schwester Anna Maria Hazmanin' an stath eines Dienstmenschs. von Neu- 
burg an der Donau gebürtig. und 1 Dirndl Elisabetha Hazmanin'. Befreundte von 
München... 
' Da Baldaufs Frau mit ihrem Mädchennamen Holzmann geheißen hat. ist die hier 
aufscheinende Form -Hazman- wohl durch einen Lesefehler des Anfertigers der 
Reinschrift der -Seelenbeschreibung- entstanden. 
Ohne Datum (außen: Präsentationsvermerk 1733-07-31). Salzburg. (Landesa.S.. Hof- 
bauamtsakten 173313. Lit. K.) 
Ansuchen des Simon Baldauf; da er i- . . . bey so großer und langwieriger Arbeith . . . 
wie die Sacristey Gästen seind. vor welche mir Titl. Herr Pauverwalter mehrers nit alß 
4000 fl. zu machen außgesprochen hat. obwollen er meine hierzue gemachten Riss ei- 
nen anderen Dischlermeister in der Statt hat hinaus gegeben. wie das derselbe auch 
einen Yberschlag machen solte . . .welcher aber noch hecher in Uncossten yber den 
meinen belauffet . . .-. und er auch zu bedenken gibt. daß von der von seiner Hand für 
den Hof verfertigten Arbeit -als von Mössing und Zün. von feinistem Ebenholz. von 
Silber oder Schildtkhrott einzulegen oder von Zierarbeith zu schneiden. noch vill vor- 
hanclen und zu sechen ist. . . durch Verdingung oder Kautf mehrers kostete. als wan 
solche in der Besoldung gemachet werden . . m. ersucht er um feste Anstellung inner- 
halb der hochfürstlichen Dienerschaft und -in die Besoldung genommen und mir ein 
unmaßgebiiches monathliches Salerium ausgeworffen werden mechteu. 
1733-10-28. Salzburg: Bericht der Hofbaumeisterel (Hofbauverwaiter Friedrich Koch) 
an die Hofkammer (Landesa.S.. Hofbauamtsekten 1733l3. Lit.E.). 
wEs hat zwar schon bey gdgist.. nunmehro aber seeligster Regirung Francisci Antoni 
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Reichsfürsten von Harrach . . . wagen Machung neuer Thumb Sacristey Gästen der 
HoftischlermaisterSimon Baldauf einen Riß und Yberschlag per5450fl. verfasset: . .. 
weillen ermelter Yberschlag allzu hoch und ybermessig befundten worden. so ist auch 
die Neumachung gedachter Thumb Sacristey Cässten selbiger Zeit in suspenso ge- 
lassen worden. Wie aber nun bey Antrettung diser hechstgdgisten. Regirung von einer 
hochfürstl. Thumb Custorey die mehrmahlig underthenigiste remonstrationes ge- 
schehen . . .-1 
1733-12-01 Salzburg (Landesa.S.. Hofkammerprotokolle 1733. f. 1223). 
...Wan . . . der alhiesige Hoftischler Simon Thadeus Baldauf ratione Neumachung 
derThumb Sacristey Cässten gethanen offerto die 4000 Gulden . . . innerhalb 14Ta- 
gen nit acceptirt und annimbt. man sich eines anderen bedienen wolle... 
1733-12-13 Salzburg (Landesa.S.. Hofbauamtsaklen 173313. Lit.E.) 
. . . hat sich . . . der Hoftischlermeister erklüret. umb die ihme gdgist. angebothenen 
4000 Gulden die Thumb Sacristey Cässten seinen gemachten Riss gemeß innerhalb 
drithalb lahren zuverferttigen. . . .bittend. es mechten ihme zue Einkauffung alles be- 
dürfftigen Holzwerchs und anderer Nottwendtlgkeit anfenglich und auf ainmahl 
400 fl.. . bis zue genzlicher Abzahlung aber alle Monath 100 fl. vorgeströckhet wer- 
den. 
1733-12-22 Salzburg (Landesa.S.. Hofkammerprotokolle 1733. f. 1331). 
. . . Neumachung der DombSecristey Gästen und derentwillen von dem hiesigen Hof- 
tischler Simon Baltauf abgegebene Erciärung solle mit ermelt demselben ein ordent- 
licher Contract aufgericht . . . werden. 
Laut -Kopfsteuer-Rechnung . . .1742- (Landesa.S.. Geh.Arch.XXVlll18.f.73) 
wohnen und steuern wiiber zwei Stiegen.- (der erste Stock ist i-löhr-i) im ß-Hoftischler- 
Haus in der Hundtsgassen- (heute Herrengasse 30): Siman Paldauf. Hoftischler. et 
uxor a 30 kr. : 1fl.. 1 Dienstmensch und ein armes Bäsl a 7112 kr:15 kr.; -der Sohn 
solis schon im (Pfleg- und Landgericht) Neuhaus als Accessist daselbst gegeben ha- 
ben-g Gesellen oder Lehrjungen werden - obwohl sie in dieser Steuerbeschreibung 
bei den anderen Betrieben stets angeführt sind - hier keine genannt. 
1743-10-30 Salzburg. (Landesa.S.. Hofbauamt-Akten. 1744 Nr. 3. Lit.F.) 
Adestatum. daß dem Joseph Grinbacher als Dischler Maister etc. ich Endtbenandter 
mein ganze Gewehrschafft sambt den Wergzeig zu aller vorfahlendter Arbeith. es seye 
von Mössing. Zün. Schiitkhrodt. Heiffenpain. so woll feinen als hiesigen ordinary Holz 
umb ein pillich Preis auf ewig Zeiten verkhaufft habe. so woll ihm und seinen lhrben 
und Nachkhümbling zu Gebrauch und Nuzen seines Belieben: zu allen disen hab ich 
ihme auch versprochen, solang mit Gott noch das Leben verleichet. zu ain und ande- 
ren mit Reth und Zeichnung so vill meine Kröffte zulassen werden (behilflich zu sein). 
damit khünfftig hin alle vorfehlende hochfrstl. Hoffdischlerarbeith gleich als von ge- 
macht und verfürdiget werde und ein sadsamben Contento zum Vorschein sich zeigen 
würd. 
Geben den 30. Octob. 1743. 
Simon Theteus Baldauf mp. bürgl. Hoff Dischler Maister 
1753-08-07 Salzburg (Stadtpfl. S.-Dom. Sterbebuch. IV. f. 85). 
(ist gestorben) Simon Thaddeus Baldauf. Bürger und gewester Hoftischieralhie. aeta- 
tis (suae) 76 annorum. omnibus rite provisus. ad S. Petrum. 
Auszüge aus den wlnventarien über alle in der hochfürstlichen Residenz . . . befindli- 
che costbahre Einrichtung. . .-. (Landesarchiv Salzburg. Geheimes Archiv XXlll. 
Nr. 87:lnventar 1727. Nr. 88:lnventar 1733 und Nr. 89:lnventar 1744): 
Mit der Veröffentlichung dieser Liste soll selbstverständlich nicht gesagt werden. daß 
alle der hier angeführten Möbel aus der Werkstatt des Simon Baldauf stammen; es soll 
damit nurder umfangreiche MöbeIbestand-vgl. Anm.38-in der Saizburger Residenz 
angedeutet wie auf das sichere Vorhandensein von i-Boullek-Möbeln hingewiesen 
werden. 
ln dem rade Zümer in dem anderten Stockh: 
Ein indiä sch cleines Schreibtisch! mit Schubladen. (Nr. 87. f.1: Nr. 88. S. 2: Nr. B9. 
s. 2.) 
Ein khleines Casstl von Schiidkhrott mit 4 grossen Biättln und etlichen Stainen von la- 
pide lazulo. worauf2 von Silber gegossene Engl und eine Statue des heilligen Andreae 
von Metall. (Nur Nr. 88. S. 8: Nr. 89. S. 8) 
in dem Hochfürsti Cabinet: 
Ein Schreibcasten mit Fladerholz eingelegt. worinnen 2 Spüglglöser. die Scharnier 
von Mössing und in Feur vergoit. (Nr. 87. f.27'; Nr. 88. S. 83; Nr. 89. S. B4.) 
Eine englische Uhr in einem eingelegten Casten von Zün. Mössing und Schiidtkhrodt. 
(Nr. 87. f.28i; Nr. 88. S. 85; Nr. 89. S. 85.) 
In dem hochfürstl. Schiafzümer: 
Ein schener Casten von indianischem Holz. wobey die Scharnieren von Mössing ge- 
trieben und in Feur vergoit. Pariser Arbeith. ein Praesent von lhro Durchlaucht . . . 
Clemente. Churfürsten von Cöiin. (Nr. 87. f.32: Nr. 88. S. 95; Nr. 89. S. 95.) 
Ein englisch schöner Schreib Casten. mit Mössing. Zün. Schiidkhrott und indiani- 
schen Holz eingelegt. (Nur Nr. 88. S. 9 r. 89. S. 94.) 
ln der Schönen Galerie: 
Ein Plaspalg. mit Mössing. Zün und indianischem Holz eingelgt. mit I. rer hfstl. Gnaden 
Wappen (1733: mit . . . Franz Antonl . . . höchstseel. Wappen). (Nr. 87. f.36'; Nr. 8B. 
S. 107; Nr. 89. S. 109.) 
in dem Gesellschaft Zümer: 
Eine englische Uhr in einem langen von Zün. Mössing und Schildkhrott eingelegten 
Casten mit einem Perpenticul. (Nr. 87. f.39': Nr. 88. S. 149; Nr. 89. S. 150.) 
Ein eingelegter Plaspalg vonZün. Mössing und indianischen Holz. (Nr. 87. f.41 : Nr. 88. 
S. 153; Nr. 89. S. 153.) 
In dem an das Erste Gastzümmer gegen den Markht stossente Cabinet: 
Ein eingelegter Schreib Casten von Flederholz. wobey die Scharnieren in Feurvergolt. 
(Nr. 87.1.45; Nr. 8B. S. 195; Nr. 89. S. 175.) 
Ein mit Mössing. Schildtkhrott. Zün und indianischen Holz eingelegter Plaspalg. 
(Nr. 87.1.47; Nr. B5. S. 197; Nr.8 . S. 177.) 
im Gastzümer gegen den Garten: 
Ein eingelegter Schreib Casten von Flederholz. wobey die Scharnieren von Mössing 
getrieben und in Feur vergoit. (Nr. 87. E58; Nr. 88, S. 229; Nr. B9. S. 206.) 
In dem an das Dritte Gesandtschafft Zümer anschließende Audienz Zümer darzue: 
Ein alter (das heißt vor der Regierung Harrachs entstandener) Schreib Gesten von 
Schildkhrott und getribenen Silber Laubwerch fournirt. auf einem schwarz gepaisten 
Postament, oben drauf eine Uhr. (Nr. B7. 1.69; Nr. 88. S. 258; Nr. 89. S. 237.) 
im Schlafzümer hiernechst: 
Ein niederes gefürneistes Schreibtischl von Flederholz. mit mössing(enen) und in 
dem Feur vergolten Scharnieren. ganz neu. worinnen das Dintenvässl und (die) Strä- 
pixen von Silber. (Nr. 87. (.71; Nr. 88. S. 265: Nr. 89. S. 242.) 
In dem an das Conversationszümer enstossende Schiefzümer: 
Ein auf einem Tisch stehendes nlederes Schreib Cästl. mit Schildkhrott und Silber 
fourniert. worbey alle Schubiädl mit Lapis Lazulo und florentinischen Steinen einge- 
legt. inwendig ein Spügi. (Nr. 87. f.B5'; Nr. 88. S. 303; Nr. 89. S. 279.) 
 
  
Anschrift des Autors: 
Franz Wagner 
Kustos am Salzburger Barockmuseum 
Mirabellgarten 
A-5024 Salzburg 
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