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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXIII (1978 / Heft 158)

 
DURUTIEIHEUM 
Wien 
621. KUNSTAUKTION 
19., 20., 21. und 22. September 1978 
14 Uhr 
varia 
Ü 
Bundesministerium fürWissenschaft und For- 
schung 
Ausschreibung 
Das Pressereferat des BM.f.W.u.F. ersuchte um Aus- 
schreibung unter Zl. 29583l1l32l1978. 
-Offentliche Ausschreibung gern. 5 1 lit, a. Z. 1 Aus- 
schreibungsgesetz, BGBI. 70011974, der Funktion des 
Leiters des Museums des 20. Jahrhunderts in Wien 
(Museum Moderner Kunst)..- 
Voraussetzungen für die Bewerbung sind neben den all- 
gemeinen Ernennungsertordernissen 5 Punkte im Sinne 
des Beamtendienstrechtsgesetzes BGBI. Nr. 329l1977. 
Der Aufgabenbereich der ausgeschriebenen Funktion 
umfaßt die Leitung des derzeit bestehenden Museums 
des 20. Jahrhunderts in Wien sowie den Aufbau und die 
künftige Leitung eines Museums Moderner Kunst sowie 
die Durchführung von entsprechenden Veranstaltungen. 
Bewerbungsschreiben mit angeschlossenem Lebenslauf 
waren bis 30. Juni 1978 an das Bundesministerium für 
Wissenschaft und Forschung, 1014 Wien, Minoritenplatz 
5, zu richten. 
(K.Prot. nach den Ausschreibungsrichtlinien von Sek- 
tionschef Mag. phil, Leopold Obermann, 
HR Prof. Dr. Friedrich Langer). redln 
München - 30 Jahre "Das Münster- 
Eine der verdienstvollsten Zeitschriften Europas, -Das 
Münsters, feiert rnit dem 1. Heft 1978 - in erweitertem 
Umfang - sein vollendetes 30. Erscheinungsiahr. Die in 
Freiburg redigierte und in München verlegte Zeitschrift 
ist das erste kunstwissenschaftliche Organ seiner Art. 
das nach 1945 herausgegeben wurde. International aner- 
kannt, in über 80 Staaten, widmet sie sich ausschließlich 
der christlichen Kunstüberlieferung bis zur Gegenwart. 
Programm. Thematik und Ausstattung des Münsters fol- 
gen einer sachlichen. gestalterisch klaren Linie. Über das 
grundsätzlich Programmatische hinaus ein dichter, sehr 
durchgearbeiteter aktueller Teil. Auch das neue Heft be- 
weist dies. Die wAMKw, erst im 23, Jahrgang zwar, be- 
kennt Freude über das Durchhaltevermögen und gratu- 
liert zum 30. Jahrgang, wünscht einen durch nichts ge- 
schmälerten Weiterbestand des verdienten Organs. 
Gemälde, Graphik 
Skulpturen, antikes Mobiliar, Antiquitäten 
Asiatika, Waffen 
Jugendstil 
BESICHTIGUNG 
14., 15., 16. und 18. September 1978 
von 10 bis 18 Uhr, 
Sonntag 17. September 1978, 
von 9 bis 13 Uhr. 
Art 9'78 
Die Internationale Kunstmesse: Schweizer Mustermesse 
Basel. 14.-19. Juni 1978, im Flundhofgebäude, verblieb 
in der bewährten Größenordnung, die sich als gut über- 
blickbar und gleichzeitig die Wahrung des Niveaus ga- 
rantierend herausgestellt hat. Heuer hat sich nur die An' 
zahl der Länder erhöht, und zwar von 21 (1977) aul 24 
im Jahre 1978. Neben Griechenland waren auch Vertreter 
aus Bulgarien. dem Iran. der Türkei und Norwegen neu 
bzw. wieder bei der Art dabei. Die meisten Aussteller, 82, 
stellte die Bundesrepublik Deutschland. Schweiz 64. 
Frankreich 22 und Italien 20 lolgten. die USA rnit 15 Ga- 
lerien belegte sozusagen den 5. Platz, 
Als nationale Sonderschau der diesjährigen Art 978 für 
Kunst des 20. Jahrhunderts gab es die w-L'Art en FVBHCQa. 
Denise Flene hat dabei versucht, mit ihrer Auswahl die 
wichtigsten Tendenzen und Entwicklungen der abstrak- 
ten Kunst von den 30er Jahren bis in die Gegenwart auf- 
zuzeigen. Dabei berücksichtigte sie und postulierte sie 
mit ihrer Auswahl Paris nach wie vor als -un cantre 
mondial de l'art-. Von -Mondrian und Marcel Duchamps 
bis in unsere Tage- wurden Werke von insgesamt 60 
Künstlern gezeigt. Ln, 
DOROTHEUM KUNSTABTEILUNG 
A-lOll Wien I., Dorotheergasse 11 
Telefon 52-85-65-0 
Kunsthaus am Museum, Köln 
Die nächsten Varsteigemngen: 
Auktion 77 vom 18.-21. Oktober 1978: Alle Kunst. 
Auktion 78 vom 30. November- 2. Dezember 1978: 
Außereuvopäische Kunst. Ausgrabungen und Teppiche. 
Galerie L.T. Neumann 
Kürzlich hat die Galerie L.T. Neumann einen Teil der 
letzten Neuerwerbungen vorgestellt. In Ausweitung 
ihres Programms hat man das Angebot auch auf interna- 
tionale Kunst erweitert. Aui Grund der starken Nachlrage 
soll dies auch in Zukunft so gehalten werden. Gemälde 
von J.F. Chaigneau (1830-1906), Franz Richard Unter- 
berger (Innsbruck 1838-1902 Neuilly), Jules Duprä 
(1811-1889) und Sebastian Wegrneyr (177s-1es7 Wien) 
sowie unter dem erlesenen Mobiliar ein Großer Gueridorl. 
Louis xv.. Frankreich. und eine Kommode, Regence. 
Paris. bilden den Kern dieser Neuerwerbungen. redJn 
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