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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXIV (1979 / Heft 162)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
avec la tradition qui representait sur les et 
les objets d'un seul ton . .. Courtois concut ur 
gradation complete, c'est ä dire qu'il mit le 
puis une nuance moins elair et ainsi de suit 
qu"a la plus sombre, ce qu'il commenca a dt 
un certain relief aux images tisseesßä 
Anhand seines Oeuvres ist M. Courtois als 
der der neuen Stilrichtung kaum greifbar. A 
verhält es sich mit J. Flevel, wie M. Courtois 
seiner Zeit berühmter Entwurfzeichner in 
der ebenfalls einen nicht geringen Anteil an 
Entwicklung gehabt zu haben scheintß. 
In der Ecole de Tissage in Lyon hat sich ei 
gnierts und auf den 22. Dezember 1733 da 
Zeichnung erhalten (Abb. 6), mit deren Hilfe 
Zuschreibung weiterer Arbeiten an J. Revel 
lich wird, so z. B. auch die eines Blattes in d 
bliotheque Nationale in Paris, das ebenfalls 
Zeit um 1733 entstanden sein wird (Abb. 7). 
Entwürfen des Künstlers ausgeführt wurdet 
bar die Satinstickerei im Musee historiqui 
Tissus in Lyon (Abb. 8). Ein Vergleich etwa rr 
zentralen Blumenkomposition der Kölner Da 
ken oder dem Wiener Antependium (s.o.) 
wie nahe sich die Wiedergabe der Blumen i 
Naturauffassung und damit in der Anlage 
und dunkler Passagen mit feinsten Abschatt 
gen kommen. Derart verwundert es nicht, we 
im Diarium des Abtes von Stift Zwettl, Me 
P. Heinrich von Hohenfels, heißt, die Bll. 
Stickereien auf der von Kaiserinwitwe Wilhe 
Amalie gestifteten Kasel (so) sei nacu pici 
vissima artev, mit der Nadel nach der neu 
Kunst gefertigt7. 
Trotz der stilistischen Übereinstimmungen 
festgestellt werden, daß sich die einzelner 
Stellungen in der Motivik deutlich voneinand 
terscheiden. Die Art des J. Revel, Blumen in 
dezu malerischer Weise als Stickereivorlagi 
derzugeben, ist nun ihrerseits nicht ohne V1 
fer zu verstehen. Diese sind im 17. Jahrhunde 
Gemälden mit Blumenstilleben zu suchen, w 
sich beispielweise auf Werken des 1B. Mon 
(1635-1699) finden, um nur einen und zug 
hochbedeutenden französischen Maler d 
Genres zu nennen. Stichfolgen mit floralen 
ven, die mit jenen der Wiener Stücke durcha 
vergleichen sind, wurden von dem Zeitgenr 
und Mitarbeiter des J.B. Monnoyer, von . 
queur als Muster verfertigt und unter dem 
nLivres de Fleurs propre pour Peintres et 
deursu veröffentlicht. Vorlagen in dieser Art: 
nen bereits im 17. Jh. in die österreichische
	        

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