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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXIV (1979 / Heft 164)

rkungen 28-39 (Anm. 12-27 s. Text S. 15) 
I ausführlich Ludwig Kösiers. in: Lexikon fur Theologie und 
ie. lll, 11931. Sp. 661-665. 
ienien. dem vklassischen- Land der Verehrung der Unbefleck- 
:mpfengriis. trennte lldeions von Toledo im 5. Jahrhundert das 
der lmmaculata von dem der Geburt Marions. die bis dahin Zu- 
nen gefeiert worden waren: damals hatte das mozarabischs 
als sogar eine eigene Prafation für das Fest der Unbefleckten 
fängnis (Hittrnalr wie Anm 22, hier s. es) 
Seschichte der Verehrung: Küsters wie Anm 12. 
enzo Sardi, La solenne definiliene .., Attl e dccurneriti, 
e., Horn 1904105. 
cois Callaey, La physionomie spirituelle de Feblb Chi 
ellanea Giovanni Mercati, S Bde., Ciiie del Vatlcano 1946 
ludi e Tesii 1217126), hier V. S 417120. 
n Wappler, Geschichte der theologischen Feculiet der k.k. 
ersität Zu Wien, Wien "B84, S. 107-105. 
Eidesformel lautete: rEgo N N. spondeo, Vüveb 8G iuro. me, 
l summurum Pontliicium Pauli V.. Gragorii XV. et novissime 
lndri VII. constitutiones. publica ac privatim velle pie tenere, 
rere et deiendere, beatisslmam virginem Manam Dei Genitri- 
absque originalis peccati macula conceptam esse donec ali- 
sede apostolica definitum fuerit. Sic me Deus adiuvei et haec 
ta Dei Evehgelie- 
s Thaddäus Zauner und Cbrbinian Gärtner. Chronik von Salz- 
. IX, Salzburg 1818, hier S 249-250. 
ersitätsarchiv Salzburg, Buchformige Archivalien Nr 92 
rotokolle der theologischen Fakultät 1552-1703). 1. 270 uber 
kblegung das Eides durch die Professoren am B. 12 1597 
ndlicher Hinweis Dr. Johann Sallaberger. Salzburg). 
ler wie Anm. 19. hier S. 250. 
ilph Hittmair, Die Lehre von der Unbefleckien Empiangnis an 
Jniversltät Salzburg. Linz 1896 121909). S. 127. - Die vom 
!7. 11. 1707 abgehaltenen Feierlichkeiten anläßlich der Weihe 
lolleglenklrche sind reine Woche des Triumphes gewesen für 
anze Universität. eine der großartigsten Feiern. die der Unbe- 
ten Empfängnis überhaupt larnals gehalten worden sind- 
nair, S. 149]. In der anlaßlich dieser Klrchweihe vom rColle- 
PP. Benedictinorum- herausgegebenen Festschrift r-Dadlce- 
cclesiae Academicae Universitatis Bsnedlction-Salisburgen- 
4- wird neben der Beschreibung der Feierlichkeiten auch der 
laut aller Predigten veroftentlicht; unter diesen ist besonders 
redigt das Konsistorialkanzlsrs und Schneeherrn-Kanonikers 
gang Kerschbaumsr zu nennen, die [nach Hiitmelr, S. 145) 
2 umfassende dogmatische Darstellung der Lehre von der Un- 
ckien Empfängnis darstallt- (Die in diesem Euch beschrie- 
n Altäre der Kollegienkirche waren 7 ausgefuhrt in derTech- 
ltwa der damals üblichen Triumphbcganarchitektursn - nur 
nannte interimsaitäre.) 
ereiis" Zum Osuvre Fischers von Erlach, ln' Belvedere. X11, 
, hier S. 141-142 
arlone einstweilen: Heide Vagt. Untersuchungen zum Werk 
J Francesco Carlones. Diss. Unlv. München 1970, S. 171 und 
111.7 Die Salzburger Dissertation des gleichen Jahres VDn Si- 
Einbeck. Stuck an Bauten Fischers von Erlach in Salzburg, ist 
serem Zusammenhang nicht ergiebig 
iaieln 13 und 14 bei Sedlmayr, wie Anm. I. 
vorerst Hans Aurerihammar im Kapitel -Fischer as a 
ghtsmane in seinem Euch -J.B. Fischer VOn Erlach-. London 
S.1717174.7 Entgegen meiner 1975 (in: Bildhausrzeichnun- 
ies europäischen Barock. Ausstsllurlgskaialng das Salzbur- 
larockrnuseurns, Kat. Nr. 13 auf S. 14) im Anschluß an Sedi- 
(wie Anm. 4. hier s. 244) geäußerten Meinung über den Ent- 
Zllm Hochaliar der Salzburger Franzlskunerkirche kann es 
xei diesem Blatt-was an andererStella ausführlich begründet 
en wird- nur um eine Arbeit eines Mitgliedes des Ateliers und 
um ein eigenhandiges Blatt von Fischer selbst handeln. 
Problem etwa Fl. Jürgens. Die Entwicklung des Barockaltares 
im, Diss. Univ. Hamburg 1955. 
San Tommaso di Villanova in Castalgandoliu, in Senf Andrea 
llrinele, in der Cappeila Silva in Sanrlsidcm Agricoia Oder in 
Zeppelin Fonseca in seh Lorenlo In Lucina. 
ilf Prsimesberger. Eniwüds Pierre Legrde für FlllppoJuvarras 
lella Antamoro, in: Römische Historische Mitteilungen, 1D. 
167. S. 200-215. 
itore Boacerinc, Juvarra Archltetto. Horn 1913. zur Cappella 
noro S. 148-152, hier S. 152. 
i durchaus nicht meine Absicht, mii diesem Aufsatz die Dis- 
dn um das Chorienster von Asarns Ncpcmukklrche ln Mün- 
erneut anzuheizen. -Zur Planung etc ' Norbert Lieb. Barock- 
ln zwischen Donau und Alpen. München W953. S. 38-46. 
u: Michael Hartig. Kloster Walienburg. : Kunstführur Nr. 359 
Verlags Schnell und steiner. 71959. 
Schönberger, Deutsche Plastik des Barock (in: Die blauen 
er), Königsteinfiaunus 1963. S. 13. 
ri-Delnpf wie Anm. 5. hier S. 15. 
asern ebenfalls in ÖKT publizierten Vertrag vgl. Anm. 2. - Ein- 
(wie Anm. 24, hier s. 42) stelltzwar richtig fest. dnß wegen der 
tatachniscnen Bedlngtiielten (vor allem wegen des Gerüstab- 
s) -Stuckarbsiten immer von oben nach unten gearbeitet 
Brie. kommt aber zur irrigen Ansicht. deB eFlscher das Unzu- 
ende das Hochaltares in der bestehenden Form (I) selber er- 
r und demenßprechsnd (durch das Ovaliensterl geändert 
e das Konzept. das dem nusgafartlqtan Vertrag iiir des Glo- 
enster in den Bauamisakten das Lnndlsarchlva belllegt. ist 
deutlich mit r-Juny 1706- datiert. Dnmlt soll aber gewiß nicht 
ß werden, daB die drei Stuckatourverträgo für die Arbeiten in 
dllegienkirchs auf zeitlich verschieden liegende -EinfälIe- Fi- 
s zurückzuführen Sind - selbstvarstlndilch 151 die gesamte 
altarkonza n Völlig einheitlich geplant. 
Benz. Die eh. Erflhrungsfonrien und Bllderwell, siuiigen 
hier S. 9-14 und 35-340. 
: Matthäus 17, 1-9; Markus B. 2-13: Lukus 9. 213-36. 
iinweis auf Maria von Agreda verdanke ich Dr. Kari Kosel. 
burg. 
Verk wurde in alle Sprachen das katholischen Europa über- 
und fand rasch weiteste Verbreitung. Zum alten Bestand der 
lurger Universitäßbibliothek zählen folgende Ausgaben der 
ticn Cludad ' e) spanisch Aniw pan 1586. b) lle "sch 
t 1114 (-51 ris Jesephi cdrnitle Kinlgl. Cnrioriicl Slllsbur- 
s-i. c) lateinisch Augsburg 1719 und d) deutsch Augsburg 
 
 
 
 
 
 
allermunn in Lexikon für Marianirunde. 1, 1967. Sn. 89-59. 
denz, sondern strahlt harab, wendet sich dem 
Menschen zu und erleuchtet ihn. 4. Das himmli- 
sehe Licht ist Christus selbst, nicht ein natürli- 
cher Abglanz des Sohnes, sondern der göttliche 
Sohn selbstßm Die vollkommenste Vision des 
göttlichen Lichtes aber bildete die Epiphanie der 
Verklärung Christi auf dem Berg Taborßö: wDa wur- 
de er vor ihren Augen verwandelt, und sein Antlitz 
leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wur- 
den weiß wie das Lichte (Mt. 17,2). 
Für die lmmaculata-Verehrung des späten 17. und 
frühen 18. Jahrhunderts war neben der Bulle Ale- 
xanders VII. vom 8. Dezember 1661 ein Werk der 
spanischen Mystik von überragender Bedeutung, 
rDie geistliche Stadt Gottes-r der Maria von 
Agreda". Die 1602 in Agreda (Altkastillen) gebore 
ne Maria Coronel y Arana war von 1627 bis zu ih- 
rem Tod am 24. Mai 1665 Priorin des Franziskane- 
rinnenklosters in Ihrer Heimatstadt. Ihre schrift- 
lich niedergelegten, erstmals 1670 unter dem Titel 
xMystlca cludad de Dies..." in Madrid veröffent- 
lichtenßß Visionen über das Leben der Gottssmut- 
_ ..,...........„.....i.-.rrv.u. 
ter zeigen weine Intimität mit dem Heiligen. wie sie 
in der spanischen Frömmigkeit häufig Ist. stellen 
ein literarisches Hauptwerk spanischer Versen- 
kung in die marianischen Glaubensgeheimnisse 
dar und sind dogmatisch völlig korrekt39u. Im Zuge 
der vielen Beweise für die Richtigkeit dar Lehre 
von der Unbefleckten Empfängnis wurde Maria 
von Agreda rrzum Schreiben dieser Geschichte fol- 
gendes mitgeteilt: Zu gleicher Zeit, da einige En- 
gel die Seelen des Moses und Elias von ihrem Auf- 
enthaltsorte abholten, sei Unsere Liebe Frau 
durch die Hände ihrer heiligen Engel auf den Berg 
Tabor getragen worden, damit sie ihren helllgsten 
Sohn verklärt sehe... Der Herr hatte besondere 
Gründe, dieses große Geheimnis nicht ohne die 
Gegenwart Seiner heiligsten Mutter zu feiern. Was 
für die Apostel eine Gnade war, das war der Herr 
gewissermaßen Seiner göttlichen Mutter schul- 
dlg, weil sie Seine Gefährtin und Gehilfin im Wer- 
ke der Erlösung war. Dies sollte sie bleiben bis 
zum Fuße des Kreuzes. Darum gaziemte es sich, 
daB Er sie zur Ertragung der Peinen, die ihre heilig- 
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