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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXV (1980 / Heft 168)

liche Verbindung der genannten Familien zu bi 
sen". Das Werk "Hundert Salzburger Familien 
die genealogischen Nachforschungen in Salz 
zusammen und weist u.a. reiches Material übt 
Geschichte der Familie Lasser auf. im Gegensz 
der früheren Literatur befinden sich hier auc 
Angaben der Eheschließungen. welche tur uns 
schlaggebend waren. Wir konnten nämlich 
feststellen, daß Margarete, die Enkelin des Flup 
Lasser l., der den Adelstitel erwarb, die Eheg 
Tobias Unterholzers wurde. Ihre EheschlieBur 
folgte am 27. 12. 15696, 
Im Spiegel der Genealogie konnte man also fes 
len. daß der aus Salzburg stammende Ofen in 
für Tobias Unterholzer und seine Ehegattin M 
rete Lasser von Lassereg angefertigt wurde 
Feststellung derersten Besitzers bzw. des Besti 
hebt nicht nur den Wert des Ofens. es sollte 
eine wichtige und interessante Ergänzung de 
schichte derSalzburgerFamilien im 16. Jahrhu 
sein. 
Der Zeitpunkt der am 27. 12 1569 erfolgten 
schließung ergibt jedenfalls einigermaßen Ge 
über den möglichen Zeitpunkt der Anfertigun 
Ofens. 
Da derOfen nun allerWahrscheinlichkeit nach 
aus der Strobl-Werkstatt stammt, ist anzuner 
daß der Meister des Ofens Thomas Strobl i 
Doch um diese Annahme zu festigen, müBte 
genaue Angaben über die Musterformen und 
rakteristischen Eigenheiten der Werkstatt bes 
Jedenfalls aber wird die weitere Erforschung t 
die in Salzburg, Steingasse 67, im Jahre 19'. 
zum Vorschein gekommenen Kachel- und M 
funde, welche wahrscheinlich aus der Strobl-l 
statt stammen, sehr gefördert". 
Die reiche Kachel- und Modelkollektion ermöi 
nämlich, daß man die Spuren des Mustergute 
hoher Qualität über den Zeitraum von ungefäf 
Jahren verfolgen kann". Auf Grund der Mod 
men, der Kachelausarbeitung, Formenbildung 
Farbtöne müssen jetzt manche anderen Me 
zugeschriebene Ftenaissanceöfen neuerding 
tersucht werden. Die Publikation einer solcher 
fältigen und eingehenden Arbeit wird vielleich 
Meister des Graner und Wiener Ofens mit der 
ten Sicherheit definieren können". 
Diese Darlegung will nur eine Beschreibung ur 
Beitrag zu der Geschichte des in Gran aufbei 
ten, jedoch aus Salzburg stammenden Ofen: 
und hat vorläufig keinen anderen Zweck, a 
Aufmerksamkeit der Fachleute auf dieses K 
werk zu richten. Die Lösung der ikonographi: 
11 Probleme und das Auffinden der Vorbilder, w 
11 Renaissanceofen mit Reliefkacheln, SalzburglWien. 12 Grabstein des Fluprecht Lasser von LassereglKopie. mit den Reliefkacheln in Zusammenhang stehe 
_ Ruß-am m: 
treu-m zwar-i 
H 225 crn, T. 123 cm. B. 110 cm. Österreichisches Mu- Stiftskirche St. Peter, Salzburg. r i -- i - - 
seum für angewandte Kunst, Wien, lnv. Nr. Le 7819. 13 Epitaph des Ludwig Alt des Jüngeren. Stiftskirche wie am ausführliches Swdlum 99' E'?e"9"'55_ 
5t_ Paten SaIzbu[g_ Strobl-Werkstatt wurde schon eingeleitet und I 
Aufgabe einer weiteren Erörterung. 
Anmerkungen 15-20 
ß Martin. F. Hundert Saizburger Familien Verlag der Gase 
furSalzburger Landeskunde. Salzburg, l94s p 171. 
W mm. p. 172. iChWiii bei diasereeieganiieit meine Dankbarii 
Ausdruck bringen an Dr Alblrt Fiarirmbser und an Frau Dr. 
swdboda, wiss Mllarbelter des Museums carbiinu Augi 
Sowie an Frau Dr. Frißdrike Zalsbsrger. Arbriivrat des Salz 
Landesarchivs,furdieUrrlerStutZung,diesiemlrhei dem Ai 
der Familieriverbindurigen geleistet haben. 
ich bedanke VVliCh bei Frau Dr Friadarike Prbdinger. Direl 
Museums Carolinu Augusteurri. dan sie mir die Nachforsc 
in Salzburg ermöglichte 
Ich bedanke rriicri bar Herrn Direktor Prot Dr Kurt Rdssai 
seine Liebenswurdlgkeit. mit weicher er rriir eine Pubilka 
mÖgliChie 
" Altes Kunsthandwerk B l 1927 
Martin. Fr 'Ouellen zurßescriiiztite des Salzburgerkunslrii 
lies. p. 67 nA Halner in Salzburg 1565 Strobel Thomas l le 
isoa r . 
" Zeisberger. Fr Die Strobl-Werkstatt iri der Steingasse. Elrl 
zurosscriicriie der Salzburger Hafrrerkunst lrr "Alte und rr 
Kunstri. 1977 22. Jg Halt iso p is 
" Alle Salzburger Hatnerkunsl 
Zaisberger. Fr. Die Modeliuride in der Stelrrgasse 
Franz. n Dia Bedeutung dar Kachel und Modelfunde in de 
gasse er fur die Kunstgeschichte des Kachelolens 
Ich mochte hier meinen Dank an Frau Dr Flosemsrle F12 
sprechen, die in unseren Gesprachen meine Aufmerksam 
die Eigenartlgkeiten der Strahl-Werkstatt gelenkt hat, er 
diesem Grund kann ICh reizt meine Forschungen auf den 
der Werkstattprobleme, Vorbilder und lkonographie weite 
 
 
444.144. 
 
 
  
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16
	        

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