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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXV (1980 / Heft 168)

ednch Adler, Weibliche Figur aus Eilenbein mit 
eadler (Entwurf). Ausführung: Emil Kellermann. 
11. Hohe 48 cm lmit Sockel 61 cm). Gewerbemu- 
um Nürnberg (lnv. Nr. 9203) 
edrich Adler. Thorakrone (Entwurf). Ausfuhrung: 
ul Bruckmann. ca. 1911. Vermutlich lur eine Ham- 
rger Synagoge bestimmt. 
edrich Adler, Thoraschild (Entwurf). Ausluhrung; 
ul Bruckmann, ca. 1911. Vermutlich für eine Ham- 
rger Synagoge bestimmt. 
edrich Adler, Sederschüssel (Entwurt). Ausfuhrung: 
ul Bruckmann, um 1911. Vermutlich für eine Ham- 
rger Synagoge bestimmt. (Nicht erhalten) 
edrich Adler. Synagoge. HaupthallelEntwurf). 1914. 
em. Werkbundausstellung Koln. 1914 
irung so hoch war, daß sie von den rechtmä- 
Eigentümern nicht aufgebracht werden 
.e. 
ihre 1976 erschien überraschend die Bowle 
er Münchner Antiquitätenmesse. Glückliche 
ände sowie die persönliche Initiative von 
Elisabeth Bdrnfleth, der Leiterin des Gewer- 
seums Nürnberg, haben die Rückführung 
lowle an ihren ursprünglichen Standort er- 
Cht. 
rich Adler, der im Jahre 1908 ein Lehramt als 
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Leiter der Klasse für Bildhauerei an der Kunstge- 
werbeschule Hamburg antrat (ab Ende der zwanzi- 
ger Jahre: Landeskunsthochschule), 1924 zum 
Professor ernannt, hatte zu Nürnberg besonders 
enge Beziehungen. Von der Gewerbeanstalt Nürn- 
berg wurden in den Sommermonaten jeweils soge- 
nannte Meisterkurse abgehalten. Hier wurden an- 
gehende Kunsthandwerksmeister vorwiegend im 
Entwurfzeichnen sowie in der Ausführung von 
Gold- und Silberschmiedearbeiten, Zinn- und 
Bronzetreib- und -gußarbeiten unterrichtet. 
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Dies erklärt auch, warum gerade das Gewerbemu- 
seum in Nürnberg in größerem Maße als andere 
deutsche Museen im Besitz von Werken nach Ad- 
lers Entwürfen ist. Im gleichen Museum befinden 
sich auch einige hier nicht erwähnte Werke von 
Schülern Adlers. Sie entstanden bei den damals 
dort abgehaltenen Meisterkursen. 
Ein Höhepunkt im künstlerischen Schaffen Adlers 
war zweifellos die später so berühmt gewordene 
Ausstellung des Werkbundes im Jahre 1914 in 
Köln. In der illustrierten Monatszeitschrift für das 
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