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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXV (1980 / Heft 171)

it eines jungen Professorenteams, dem u.a. 
.-ph Hoffmann und Koloman Moser angehö- 
Den Bestrebungen. das Kunsthandwerk nach 
isch-schottischem Vorbild grundlegend zu er- 
arn, wird so eine breite Basis gegeben. 
rühjahr desselben Jahres sind auf der vierten 
;tellung der Secession zum ersten Mal Texti- 
_ "gewebter Flächenschmuckit, wie es im Ka- 
i heißt - nach Entwürfen von Kolo Moser zu 
T11. Gleichzeitig veröffentlicht uVer Sacrumu 
einem Aprilheft einundzwanzig vFlächenmu- 
i desselben Künstlers. Sie sind vEigentum der 
a Backhausen 8. Söhne in Wienu, und obwohl 
t alle als Vorlage für Stoffe, Wandbespannun- 
oder Bodenbelag deklariert sind, werden die 
.ten von dieser Firma zu Textilien verarbeitet. 
ntendierte variable Verwendungsmöglichkeit 
s iiFlächenmustersii wird evident, wenn man 
t, daß beispielsweise die als Wanddekor pu- 
arten Muster iiDas Schweigen des Abendsr-ä 
iwämmeul oder "Wilde Floseni- (Abb. B)' zu De- 
tionsstoffen, das "Flächenmustem "Föhnuä 
Bodenteppich verarbeitet worden ist. 
Motivgruppen lassen sich bei den Textilent- 
en Mosers unterscheiden: Vorherrschend 
stilisierte Formen aus der Pflanzen- und Tier- 
(Abb. 2, 8). Daneben zeigen Muster wie 
in" oder "Hafisu" abstrakte Linienkompositio- 
Zweifarbigen, oft reziproken Mustern, z.B. 
Vogel Bülowtd, stehen mehrfarbige, aufwen- 
Gestaltungen wie "Zerschnittene Blättern 
. 2)' gegenüber. Die Motive sind immer stark 
e Fläche gebunden und entsprechen so der 
orderung nach materialgerechtem Entwurf! 
lergleich zu englischen und französischen 
ien der Zeit um 1900, die, stärker historisch 
itiert, weiterhin symmetrische und asymme- 
he Muster mit großen Einzelmotiven wie das 
iatapfelmuster oder die Wellenranke vari- 
iw, sind Mosers Textllentwürfe zukunftswei- 
l durch ihre relativ kleinen Rapporte und 
h die meist zurückhaltende Farbigkeit. "Sie 
an nicht für sich allein gelten und alle erdenk- " öswmaiohisches Museum m, anqewandte 
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