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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVI (1981 / Heft 174 und 175)

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ne vorzügliche Auswahl nebst einer grössi 
zahl der dazu benutzten Wachsmodelle VOl 
unter dem künstlerischen Nachlass der Pt 
fabrik, Endlich dürfen wir zum Studien 
wohl auch eine Anzahl von Abgüssen pla 
Werke der Renaissance rechnen, unter ih 
fliegenden Engel von Flamingo. 
Fragen wir weiter nach den Bestandtheile 
Nachlasses und schauen wir uns zuerst n 
plastischen Gegenständen um, auf wel 
Porcellankunst des 18. Jahrhunderts na 
Geschmack der Zeit einen grösseren Wel 
als die Gegenwart, so finden wir eine hö 
deutende Anzahl Miniaturgruppen und Eii 
ren aus Biscuit, gebrannter Erde oder G 
che theils, und zwar zum grössten Theil, 
Künstlern der Porcellanfabrik, zumal vor 
geschaffen worden, oder auch Nachbi 
und Verkleinerungen berühmter pla 
Kunstwerke der neueren Zeit sind. Sie 
meist jener antikisirenden Kunstrichtung 
ren Führer in der Plastik Canova war, w 
auch mit der erwähnten Bluthezeit derWii 
cellanfabrik zusammentrifft; manche aber 
auch noch den leichteren, kokett grazfös 
des Rococo, in welchem die Meissner Fat 
durch zierlich feine Gruppen ihren Ruhm 
Diese Sammlung erhält eine Ergänzung d 
originalen Wachsmodelle, davon sich nl 
so bedeutende Zahl erhalten hatte, dass 
Auswahl des Besten an das Museum (lt 
KOHTIKQ." 
Das HMUSGUTTW der Wiener Porzellanma 
war bereits 1864 in den Besitz des Ösl 
schen Museums für Kunst und Industrie 
wWir wollen hier nicht ein kleines Museun 
bricaten anderer Porzellanmanufacturen, 
Sevres, Berlin, Meissen anführen, welche: 
jüngsten Direction ihre Entstehung verde 
somit nicht mehr von praktischer Bedeut 
konnte. Dieses Museum ist schon zum 
Theil vor zwei Jahren an das österreichis 
seum übergegangenß (Falke 1866.) 
Auch auf die Kupferstiche, die llornai 
Compositionenii und die "Blumenzeichi 
auf "Oelmalereien und Aquarelle" geht F 
"Wir wollen vielmehr von den Sammlun 
Zeichnungen reden, welche zu jener Zeit 

	        

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