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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVI (1981 / Heft 174 und 175)

 
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führten Ornaments und der Absicht, w! 
sein. Meisterhaft ist dabei die Bezoger 
beiden Stücke aufeinander, da sowohl K: 
Schüssel für sich gebildet sind und doch 
man die Kanne in die Mitte der Schüssel 
zusammen wie aus einem Guß erscheine 
Diese Kompositionsprinzipien gelten eb 
den besonders meisterhaften Deckelpr 
gleichen Augsburger Meisters D. Schä 
1713- 1715 (Abb. 17). Schwere, massive 
form, klar durchgeführte Dekoration. D 
kleinen mythologischen Fleliefs in der ' 
gewogenen Bandeiwerkdekoration erini 
Stück noch an die Blldhaftigkeit der vor: 
genen Zeit. Den Höhepunkt der Komposi 
bildet der wappenhaltende Adler als Decl 
nung. Die technische Durchführung des 
ist hervorragend als Kombination von Tre 
Guß, Ziseiierung und Gravierung. 
Besonders charakteristisch für den Bei 
1B. Jahrhunderts ist der Osnabrücker P 
1716 (Abb. 1B), bei dem die glatte Gefäß 
den Gesamteindruck beherrschend ist. E 
ment an Fuß und Deckel übernimmt anti 
niszenzen. im ganzen ist gerade bei dies: 
- In Verbindung mlt den beiden zuletz 
chenen - ein entschiedener Stiiwande 
steilen: ihr Gesamteindruck erscheint w 
gensatz zu den letzten Ausläufern des i 
mus im frühen und hohen Barock, derer 
Arbeiten um nur eine Generation früher 
den sind als diese hier. 
Die Augsburger Kanne und Schüssel vor 
hauser (Abb. 19, 19a) sind dem Tafeiges 
Schäffler (Abb. 14, 14a) sehr verwandt. B 
erscheint die Bezeichnung l-Heimkanne 
de, da sie der etwas phantasievollen 
Vorstellung von römischen Heimen w: 
entsprechen. Auch hier weicht wieder 
Flache stiibildend dem dekorativen Sy: 
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