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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVII (1982 / Heft 180 und 181)

art Schmid 
Ftevitalisierung 
Schloß Goldegg 
elalter verlief die Straße zwischen Schwarzach 
nd auf der Hochterrasse von Goldegg. 
rren von Goldegg waren seit dem 12, Jahrhun- 
nes der großen Ministerialgeschlechter Salz- 
denen unter anderem als Lehen der Bayernher- 
is 1327 das ganze Gasteinertal gehörte. Eine 
auptburgen befand sich in Altenhof, ca. 1 km 
h von Goldegg. Zum Besitz der Goldegger ge- 
auch Burg- und Landgericht Taxenbach, die 
"k Wagrain und die Burg Eschenau. In dem zwi- 
Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schö- 
n Österreich ausgebrochenen Streit um den 
ten Königsthron stand Erzbischof Friedrich 
zburg auf der Seite des Habsburgers, während 
von Goldegg den Bayern unterstützte. Nach 
tlacht von Mühldort 1322 ließ der Erzbischof 
die Burgen der Goldegger niederreißen. mußte aber 
infolge der politischen Ereignisse schon ein Jahr dar- 
auf erlauben. daß die Herren von Goldegg ihr Schloß 
irzu dern See. auf dem Puhel. der in der Wis da leitu 
neu errichteten. Aus dieser Zeit stammt der unregel- 
mäßige innere Hof mit dem dreigeschossigen Palas 
im Norden und den beiden EckttJrmen im Süden. 
Am 19. September 1400 starb mit Haug von Goldegg 
der Mannesstamm der Goldegger aus. 
Das Schloß erbte seine Tochter Dorothea, die es 1438 
ihrem einzigen Sohn Wolfgang von Freundsberg hin- 
terließ. 
In weiterer Folge gelangte das Schloß an die Erzbi- 
schöfe von Salzburg. 
1527 erhielt Christoph Grat für sich und seine Erben 
das Pflege- und Urbaramt Goldegg von Erzbischof 
1 Schloß Goldegg. Rittersaal 
2 Schloß Goldegg, Raum aus der Entstehungszeit de: 
14. Jahrhundert, im tübergeschoß. Die Deckenbali 
Ftundsäulen gearbeitet, tragen zwei Reihen kreisfi 
Ansätze ähnlich Schlußsteinen gotischer Rippenger 
3 Schloß Goldegg, Raum im 1. Obergeschoß des P2 
spatgotischer gewölbter Balkendecke, 15. Jahrhunr 
Matthäus Lang verliehen. Da Graf ein Jahr zur 
Pfleger von Radstadt die erfolgreiche Verteidigu 
gen ein Bauernheer gelungen war, fühlte sich il 
Erzbischof zu Dank verpflichtet. 
Die Familie Graf wollte ihren Amtssitz auch als ' 
sitz verwenden und begann die Festung um- un 
zubauen. 
1536 ließ Christoph Graf den im 3. Geschoß des 
befindlichen Saal nach zeitgenössischen Ideen 
voll ausstatten. In der Vertäfelung der Decke sy 
sieren Wappen den Aufbau des Heiligen Römi 
Reiches, die Stirnseite zeigt das Wappen 
Karls V., die Wände zeigen, zum Teil auf Holz g 
zum Teil in Fresken, ein weitläufiges Bildprogl 
1612 wurde Goldegg im Wege des Lehenheimfa 
Erzbischof Wolf Dietrich eingezogen. Unter de 

	        

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