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Full text: Alte und Moderne Kunst XXVII (1982 / Heft 183)

Liebermann. nDie Kleinkinderschule In 
lerdamw. 1375. Olstudie. 51x81 cm. 
nbesitz 
Liebermann, nDie Kleinkiqderschule in 
kerdama, 1879180. OllLeinwand, 
98 cm. Eilenstein. Gut Moosen, Fliede- 
Obb. 
 
galkaumfestgemachten.eherschwebendenZu- 
enhang aus den alteren Kindern und der alten 
las erste ältere Kind auf Personen achtend, her- 
auend, das zweite altere Kind auf seine Tätigkeit 
schauend, und die Alte distanzierter auf ihre Ta- 
niederschauend und von Innen heraus auf die 
achtend. 
rbigkeit ist beachtlich geändert und grundsätz- 
reichert. Geblieben ist der heilockerige Boden 
nach rechts vorn wieder ein wenig verdunkelt, 
tdunkle und bräunliche Wand hinten als Ton des 
dadie Farben derFigurenietztnichtmehrander 
aus dem Ton herausgeluhrt werden. ist der Bild- 
tanzierterzurFarbigkeitinmitten Anders aberist 
ativi. daß in den mittleren Einheiten keineZone 
ruhe und keine der Scheidung einander jetzt fol- 
tztkeinesolche Farbentwickiungbesteht. und? 
positiv erstens -. daß die leuchtende Farbigkeit der 
dritten Einheit zu einem seidigen Glanz gesteigert ist, 
von solcher lntensitat, daß dieser seidige Glanzdie Far- 
bigkeit, die ihn erzeugt, fast absorbiert; solchem seidi- 
gen Glanz entspricht in der zweiten Einheit u. a. samti- 
gesDunkel;undfpositivzweitens-daß Dunkel-Hell, 
schon in der ersten Gruppe als Kontrast eingeführt, in 
derzweiten Gruppe zu einerdie Farbigkeit, dieden Kon- 
trast trägt, fast uberbiendenden lntensitat gesteigert 
wird. Dieses ist nun im Zusammenhang der Komposi- 
tion und im Hinblick auf den herausgehobenen Schluß 
kurzzu verfolgen und dann nach seinem künstlerischen 
Charakter zu beurteilen. 
ln derersten Gruppesind die sichtbarsten Kindereinan- 
der dunkel und heil entgegengesetzt: das erste Kind 
dunkel in braunrotem Kleid mit schwarzem Volant und 
Schuhen: das andere Kind hell in blauweißem-blaurosa- 
nem Kleid, daneben halb verdeckt das rosa Kleir 
nachsten. Rot tritt, wie bei den iiArbeitern im l 
feidir, dreimal als farblicher Fixpunkt aut in den S 
fen dieses Kindes, il'I den Strümpfen des in der Bii 
sitzenden Kindes und in dem Teppich wie auf c 
sche ganz rechts. Der Folge nach nun die zweite 
pe; drei Momente möchte ich herausheben: die l 
keit, die Heil-Dunkel-Entwickiung und die Mate 
der Farbe. Die Farbigkeit Das erste Kind, ger 
hell, tragt ein Kleid bräuniichaltrosa. folgend der 
farben der ersten vier Kinder insgesamt, einen k 
Rosa. folgend dem Kleid des fast verdeckten k 
beide Farben räumlich gesunken, es hat blonde l 
bezogen auf das biauiiche Kleid in der ersten G 
die Wendefigur aus dem zweiten und dritten Klni 
kei, wiederholt und korrespondiert der ersten d 
Figur. so aulbrauner Untermalung schwarzdasl
	        

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