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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVIII (1973 / Heft 130 und 131)

GALERIE L.T. NEUMANN 
Gegründet 1833 Inhaber August Eymer 
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für das Jahr   
1914 ANTIQUITATEN 
Für den KunstsammlerlVaria 
Friedrich Welz - ein Siebziger 
Am 2. November 1973 wurde Friedrich Welz 70 
Jahre alt. Der in Salzburg Geborene, zu dessen 
Vorfahren zahlreiche Künstler zöhlen, wurde von 
Beruf Rahmenmacher. Er gründete im Jahre 1934 
in Salzburg eine Galerie, der er im Jahre 1950 
einen Kunstverlag angliederte. Gemeinsam mit 
Oskar Kokoschka war er am Zustandekommen der 
„Internationalen Sommerakademie" maßgeblich 
beteiligt, die zum erstenmal als eine „Schule des 
Sehens" im Jahre 1953 stattfand. Friedrich Welz hat 
seit Bestand der Galerie mehr als 300 Ausstellungen 
österreichischer und international renommierter 
Künstler durchgeführt sowie zahlreiche Monogra- 
fien, darunter die über Gustav Klimt, herausge- 
bracht. Friedrich Welz wurde mehrfach geehrt und 
erhielt auch den Professorentitel. Wer iemals zu 
den Festspielen die Galerie Welz in der Sigmund- 
Haffner-Gasse besuchte und Gelegenheit hatte, 
dort Friedrich Welz im Kreise seiner Kunstfreunde 
zu treffen, kann sich vorstellen, was Friedrich Welz 
für das kulturelle Leben der Stadt Salzburg be- 
deutet. Mit immer neuen Ideen versucht er, seine 
Begeisterung für die einmalige Schönheit dieser 
Stadt auch auf andere Menschen zu übertragen 
und sie gegen alle Eingriffe und Zerstörungen zu 
schützen. ln Friedrich Welz hat Salzburg einen 
unermüdlichen Vorkämpfer um die Erhaltung seiner 
Schönheit und kulturellen Substanz gefunden. Der 
Herausgeber und die Redaktion der Zeitschrift, die 
sich Friedrich Welz freundschaftlich verbunden 
fühlen, wünschen ihm noch viele Jahre unermüd- 
lichen Wirkens um die Kunst und die Kultur unseres 
Landes. W. M. 
Österreicher in Wasserburg am lnn 
Ausstellungsinitiative mit erfolgreicher 
Breitenwirkung 
Was größeren Städten künstlerisches Vorbild sein 
könnte, praktiziert die kleine historische Stadt 
Wasserburg am lnn mit zunehmendem Erfolg: 
einen Ausstellungssammer und -herbst, die durch die 
Fülle, aber auch durch die Qualität des Gebotenen 
aufhorchen lassen und breiteste Publikumskreise mit 
dem pluralistischen Bild der Malerei, Grafik und 
Plastik von heute konfrontieren. Durch die Teilnahme 
zahlreicher österreichischer Künstler gelang den 
Veranstaltern der fast dreihundert Exponate um- 
fassenden „Kunstausstellung" diesmal die 
wünschenswerte Ausweitung ins Überregionale, wie 
sie ia schon seit längerem in ähnlicher Form bei der 
„Großen Münchener Kunstausstellung" praktiziert 
wird. Die Exposition im Rathaus der bayerischen 
Stadt wurde vom Vorstand des „Arbeitskreises 68" 
organisiert, dessen treibende Kräfte Alexander 
Hatzl und Boidl Wagenstetter sind. Ihr - heuer 
durchaus gelungenes - Bemühen ist die Gegenüber- 
stellung ausgesuchter Werke von Künstlern des 
lokalen Bereiches mit Namen gesamtdeutscher, 
verschiedentlich sogar internationaler Bedeutung. 
Manche dieser Künstler, so etwa der mit seinen 
ausdrucksstarken Obiektbildern vertretene K. F. 
Dahmen oder der an der Akademie in Düsseldorf 
wirkende Op-Artist Rupprecht Geiger, sind in der 
Nachbarschaft des Chiemgaues angesiedelt und aus 
diesem Grund leicht erreichbar, wieder andere be- 
kommt man durch Kontakte mit Münchener Galerien 
oder durch den inzwischen weltbekannt geworde- 
nen Siebdrucker Günter Dietz, dessen Werkstätte in 
Lengmoos gleichfalls „ums Eck ist". Von Dietz 
stammte z. B. die von Friedensreich Hundertwasser 
hergestellte Serigraphie nach einer Zeichnung von 
Friedrich Schröder-Sonnenstern und das reliefartige 
Multiple des bekannten ltalieners Enrica Bai. Von 
der Münchener Galerie Hartmann wurden drei 
größere, allgemein als Schock empfundene Arbeiten 
aus dem „Bindungen-Zyklus" von Adolf Frohner
	        

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