MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVI (1981 / Heft 178 und 179)

 
l, armenischer Drachenteppich 
215 x 152 cm, 18. Jh. 
ts im frühen Altertum erfreuten sich Textilien 
rmenien wegen ihrer besonderen Qualität gro- 
eliebtheit. Im Gegensatz zu den strenggläubi- 
Sunniten war den Armeniern die Darstellung 
llenschen und Tieren gestattet und wurde da- 
uch sehr häufig in ihren textilen Arbeiten ver- 
et. 
ogenannte "Drachenteppichu gilt als eine Be- 
erheit armenischer Knüpfkunst. Stilisierte Tier- 
Blattmotive durchziehen den dunkelbraunen 
. Das Hauptmotiv wird von drei großflächigen 
etten in dunklem Blau gebildet. denen stab- 
ge Lanzettblätter entspringen, welche Dra- 
versinnbildlichen sollen. Das Hauptdessin wird 
l kleine Blumenornamente begrenzt. 
und Schuß sind der Art entsprechend aus 
iwolle und besonders fein verzwirnt. Die har- 
sch abgestimmten Farben lassen auf hohe 
tfertigkeit des Färbemeisters schließen. Der 
st unterschiedlich hoch und gewisse Farbpar- 
eilweise stark korridiert. 
bgebildete Teppich wurde im 18. Jahrhundert 
len in der Umgebung der Stadt Kula lebenden 
niern hergestellt. In dieser Stadt, nahe Usak 
len, wird die Tradition der Teppichknüpfkunst 
lem 17. Jahrhundert gepflegt. Der Stil der Ar- 
er unterscheidet sich jedoch stark von jenem 
irkischen Bevölkerungsgruppe und ist leichtzu 
inen. 
len Erzeugnissen der türkischen Bevölkerung 
en die ursprünglich miteinander verbundenen 
mente in einzelne Elemente zerlegt. Die Borten 
llen in vielen Streifen. Blüten werden gereiht. 
en sogenannten wFriedhof-Kulas" sind die Blü- 
ft durch Moscheebilder, die auch auf den Kir- 
tr-Teppichen vorkommen. ersetzt, Abarten die- 
eppiche werden meist nach Handwerksberufen 
.8. Demirci-Kula(Demirdschi : Schmied)oder 
Jrcü-Kula (Körnürdschü 1 Köhler) benannt. 
renommierte Wiener Orientteppichhaus Adil 
n zeigt auf der diesjährigen Wiener Kunst- und 
uitätenmesse in der Neuen Hofburg vom 15. bis 
l. eine für Sammler und Liebhaber sicherlich 
zssante Kollektion wertvoller textiler Antiquitä- 
ßleben orientalischen Knüpferzeugnissen wer- 
lämische und französischeTapisserien aus drei 
iunderten nräsentiert. 
GALEIQIE IACIYE 
 
(anonym[Avalakilesvara] VlHg-BVODZG 
China, irunes 4c Jn , ll 52 Crn 
Alte Kunst una altes Kunsthandwerk aus China, 
Japan, Suaastasien una Tibet 
SCHULEIQSTIQASSE 45, WIEN l, TEL. 522223 
Wien 1, Franziskanerplatz 1, 
 Tel. 528468, 522712. 
AWCQUUÄWJWUN m" ("am  a 
Telegramm-Adresse: 
SPEWONS CESMBH Arttransport
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.