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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVIII (1983 / Heft 188)

 
 
(- 
a. 4 
1 2 
6 Zusätzliche Mouve zur Gruppe l 
7 Motivzusammenhänge zwischen der Werkstatt Ulrich 
Schreiers und anderen Salzburger bzw, bayerischen Werk- 
Stätten 
8 Kompositiunsmodelle Salzburger und bayerische Werk- 
Stätten 
ei allen Einbänden schräg und unsymmetrisch (vgl. 
bb. 3 und 4)angeordnet ist. weist zwargegenüberden 
isher bekannten Arbeiten dieser Gruppe"; keine neu- 
n Lösungen auf. erfährt aberdoch auf den Einbänden 
er Handschriften a IV 30 (Abb. 3). b XII 38 (Abb. 4) und 
er lnkunabel 639 insofern eine besonders einheitliche 
nd elegante Darstellung und Ausprägung, als es sich 
ort fast(vgl. Abb. 4) rahmenlos überdie ganzen Deckel- 
ächen erstreckt. Beim Einband der Handschrift a IV 30 
Xbb. 3) wird die Einheitlichkeit und die Naturhaftigkeit 
639 auch noch dessen Plastizität und Raumhaftigkeit 
hervorzuheben. die durch die teilweisem oder ganz- 
heitliche" Bemalung der Blindstempel erreicht wird. 
Diese Kolorierung ist aber auch insofern von Bedeu- 
tung,weilsieHinweisdafürist,daßSchreierimrnerwie- 
der versucht. Einband- und Malkunst miteinander zu 
verbinden. Diese Verbindung zeigte sichjaschon in der 
Ausgestaltung derStempelbilderder Gruppe I. die noch 
sehrengmitderIIluminationstätigkeitSchreierszusam- 
menhängen. 
nung der Muster inderWerkstatt von St. Peter nurselten 
(vgl. Einband der Hs, a XI B)? in der zweiten "Dom- 
stift-w" und in der Chiemseeischens" Hofwerkstatt fast 
nicht zur Anwendung kam. oder daß die Blattgefüge in 
den Nichtschreierschen Werkstätten häufig innerhalb 
von Dreiecks-W oder Quadratfelderns" zur Entfaltung 
gebrachtwurdemwahrend beiSchreierfastnurdierau- 
tenmäßige Anordnung vorherrscht. Auch treten in der 
Schreierschen Werkstatt die traditionellen. zentralen, 
oft sehr breitenä wSalzburger-r Diagonalbänder". die
	        

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