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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVIII (1983 / Heft 188)

 
12 Emilies Rock mit volkskundig nach- 
emprundenen Motiven. Seide 
13 Eine Sammlung von handgestickren 
folklorlstischen Stoffen. Hauben, Spi 
decken. Leibchen usw. rumänischer 
kroatischer Herkunft 
118, hafte sie doch auch noch in den SOerJahren den 
en Glanzdes ganz Neuen nach Wien zu bringen ver- 
tt und sich von CocnChanelund Sciaparellianregen 
en. Ihren Platz in der Kunst des 20. Jahrhunderts 
rhat sie sich nicht nur als Gefährtin Klimts. sondern 
h durch ihr kreatives Genie in der Umsetzung der 
zipien Klimts und seiner Freunde in Modeentwürfe 
arben, die allerdings ganzihrselbstund dem kleinen 
s der Auserwählten vorbehalten blieben. S0 ist sie 
wahren Muse des Wiener Jugendstils geworden, 
und wir Heutige dürfen diesen Zauber der letzten gro- 
ßen Kunstepoche Österreichs zwischen Fotos und Brie- 
fen Klimts, zwischen slowakischer Volkssiickerei und 
raffinierten Schmuck- und Silberobjekten der Wiener 
Werkstätte. zwischen Modeaccessoires und alten 
Rechnungen des Salons derSchwestern Flüge im Haus 
derCasaPiccolainderMariahilferStraße1bwiederent- 
decken. und ich empfinde den Zauber der Muse Emilie 
so intensiv, als ob Gusfav Mahlerjene Worte. mitdenen 
er Josef Hoffmann für einen Schmuckentwurf für Alma 
brieflich dankte, noch einmal sagen würde: 
wich muß ihnen ein Wortdes Dankes und der Freude 
gen überdas herrliche Schmuckstück. das Sie für: 
ne Frau entworfen haben, und uns allen eine dauei 
Quelle des Wohlgefallens geworden ist. Ich für mici 
ge Ihnen ganz aufrichtig, daß es der erste Schmucl 
derzumeinerPhantasie gesprochen hat. rr(Gustav t 
ler an Josef Hoffmann, 1902.)"
	        

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