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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXVIII (1983 / Heft 190 und 191)

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wens Holzmeister starb am 12. Juli 1983 im acht- 
teunzigsten Lebensjahr. 
Tod war im Hinblick auf sein hohes Lebensalterzu 
arten - und doch kam er für alle. die ihn kannten, 
wartet. Trotz Krisen in seiner Gesundheit, trotz zu- 
nender Schwierigkeiten in seiner körperlichen Be- 
lichkeit, trotz nachlassendem Sehvermögen in den 
en Lebensjahren - seine ungebrochene Freude 
Kraft zu arbeiten, zu zeichnen und zu malen, seine 
zrmüdende Wachheit den Entwicklungen und Ge- 
ahnissen zu folgen und sie in seine eigenen Lebens? 
iiche zu integrieren, ließen den Zeitpunkt, an dem 
e Präsenz nicht mehr sein würde, auf fast mysteriö- 
leise als lrrealltät erscheinen. ' 
tCIemens Holzmeisterdurch Jahrzehnte hindurch 
ngen, Leben und Werk auf eine einmalige Art zu ei- 
iegrlltlichen Einheit zu verschmelzen, und in seiner 
r den Begriff des Architekten. des äBaLPMeiSterSG 
ersonifizieren. Die Arbeit und die Feste, die Bezie- 
y zu Freunden und Bauherren. all dies wurde zu ei- 
Leben, das rn seiner Singularität einer Inszenie- 
gleichkam. Das Charisma der Person war allge- 
 
genwärtig, ob in der Gesellschaft von Politikern 
geistlichen Würdenträgern, potentiellen oder tatsi 
chen Auftraggebern oder in der fröhlichen Fiundi 
seinen Studenten als trinkfester Patriarch. 
Der Weg und die beruflichen Markierungen Cler 
Holzmeisters haben einen Bekanntheitsgrad erre 
der jenen von Schauspielern und Dirigenten durc 
ebenbürtig ist. Sie seien hier kurz wiederholt. 
Kindheit und Jugend in Tirol, Studium und Assiste 
tätigkeit an der Wiener Technischen Hochschule l 
ten die frühen Jahre des Architekten. Zeichnunger 
Entwürfe für Kriegerdenkrnälermachtendlesen zu 
sten Male in Fachkreisen bekannt. 
Mit dem ersten Bau -der Kirche in Batschuns (At 
in Vorarlberg - sollte ein Werk beginnen, in welc 
der Kirchenbau stets eine zentrale Flolieeingenorr 
hat, Dem Bau des Wiener Krematoriums (Abb. 4)f 
die Berufung als Leiter einer Meisterschule ar 
Akademie der bildenden Künste. Auch dieser i 
Erfolg bestimmte in den folgenden Dezennien dir 
ruflicheTatigkeit. Noch vordem 40. Lebensjahr wu 
alle wesentlichen Szenen der späteren Tätigkeit 

	        

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