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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXIX (1984 / Heft 196 und 197)

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1er Augustinerkirche 
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m Wldemann: Gedenkmünze von Gerard van Swleten, 
ars. Kunstrustorisches Museum Wien. Bundessammlung 
MQGQIIIEH, Münzen und Geldzeichen 
wasar Ferdinand Moll: Malmorbusle des Gerard van 
nen von seinem Grabmal, heute um Prunksaal der Öster- 
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n mre zen. Wien 1960 (Ausslellungskacalos). s 471, 
u 513mm! von Balthasav Ferdvnand Moll Ln Ulrike Komg 
ldnnand Moll. WIEN 197su1ml Dlss ). s 105H.(mervn das 
wer!) 
Eine der hervoiragendsten Charaktereigenschalten 
MariaTheresias warein gutes Gedächtnis für ihr bewie- 
sene Dienste. Ihre Treue und Dankbarkeit gegenüber 
bewahrten Mitarbeitern - eine bei Regenten seltene 
Tugend i bestimmte viele ihrer Handlungen. sie wußte 
ihre Empfindungen aber auch in sehr persönlich gehal- 
tenen Worten und außeren Gesten zum Ausdruck zu 
bringen. Unter die bewährten Mittel. deren sie sich 
dabei bediente. gehorte auch die bildende Kunst. Die 
geschenkfreudige Monarchin ließ vor allem Luxusge- 
genstände herstellen, in manchen Fällen erteilte sie 
Denkmalaufträge zu Ehren besonders verdienter Per- 
sönlichkeiten. So ließ sie z. B. 1758 ein Denkmal für den 
Feldmarschall Joseph Wenzel Fürst Liechtenstein im 
kaiserlichen Zeughaus und 1769 ein Denkmal für 
Gerard van Swieten im medizinischen Hörsaal der Wie- 
ner Universität; errichten. Eine Erinnerungs- und Denk- 
malfunktion hatten aber auch Ölgemalde mit oder ohne 
Widmungsinschrilten. wie das bekannte, 1773 von 
Franz Mossmerund Jakob Kohl gemalte Bildnisdes Kai- 
sers Franz I. von Lothringen im Kreise der vier Direkto- 
ren der wissenschaftlichen HofinstituteÄ 
Den letzten Akzent ihrer Dankbarkeltsbekundung 
setzte Maria Theresia ihren Paladinen nach deren Able- 
ben. sie ließ manchen von ihnen ein Grabmal errichten 
und damit auch das wewige Andenken-r mit ihrer Person 
verbinden. Die bevorzugten Orte solcher Grabi 
waren ilinderNähedesThronesin Kirchemdiemi 
Hol verbunden waren. als sollten die treuen E 
auch über den Tod hinaus um ihre Gebieterin ve 
melt bleiben. 
ZudenGemäldemdie MariaTheresiainderAugus 
kirche errichten ließ. gehörte neben dem prunki 
Grabmal des Feldmarschalls Leopold Grat Dau 
dem Jahre t766' auch eines für Gerard van SV 
(1700 - 1772), den berühmten Arzt und engen Mit. 
ter der Kaiserin. Das Grabmal existiert heute 
mehr, es mußte 1792 dem Hochgrab Leopolds I 
Franz Anton Zauner weichen. 
Das zeitgenössische Quellenmaterial zu diesem 
mal ist verhältnismäßig reich. Wir können die F 
über die Entstehung dieses Werkes. über sein A 
hen und über seine weiteren Schicksale fast lück 
verfolgen. Trotzdem sind die meisten veriügl 
Daten bisher nicht publiziert worden und die Frag 
Identität der Büste Swietens, die in der Mitte des 
mals stand, ist durch unrichtige Vermutungen v 
klärt worden. Klar ist bisher nur eines: die Urr 
schaft Balthasar Ferdinand Molls für das g 
Grabmal. der diesen Auftrag. wie viele andere 
direkt von der Monarchin erhielt. Fürst Khevenr 
Metsch vermerkt gewissenhaft in seinem Tagei
	        

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