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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXX (1985 / Heft 201 und 202)

leveland Museum ot Art. Modell mit dem Originalgebäude 
1d den einzelnen Zubauten bis zur New Addition der 80er 
ihre 
eilte Teil am Columbus DTIVQT Dieses Gebäude 
ein Gegengewicht zu dern ursprünglichen Haupt- 
les Museums dar (siehe Abb. 9). Es enthält die 
rlnthosh-Court-Galleriesir, ein Auditorium mit 1000 
ilätzen. eine Cafeteria, ein Restaurant und die 
instruktion des historischen iiStock Exchange 
ing Roomir von Chicago. Dieser Neubau ist durch 
916 erbaute, als Überbrückung der Eisenbahn- 
egestaltete iiGunsaulus Hall" mit dem alten Haupt- 
es Art Institute verbunden (Abb. t t). Wie die Luft- 
ahme zeigt (Abb. 11), liegen zwischen den beiden 
südlich ausgerichteten Trakten die für Chicago so 
tigen Eisenbahngleise. Diese Hauptschlagader 
landels für die Staaten des Mittelwestens der USA 
rite Chicago seinen Reichtum - ein Reichtum, der 
ich auch auf kulturellem Gebiet wie in der Stiftung 
Art Institute 1882 seinen Niederschlag fand. Das 
rt das sonst unübliche Nebeneinander von 
zumsbau mit Bahngleisen. Trotz des erstvor relativ 
2r Zeit fertiggestellten Neubaus sieht sich das Art 
ute heute schon wieder dazu gezwungen, weitere 
,uten zu planen. 
inblick auf eine weitere Vergrößerung wurde im 
1983 die iiCampaign for Chicagos Masterpiecerr, 
Aktion zur Spendensammlung für die Renovierung 
lergrößerung des Art Institute, gestartet. Es müs- 
4925 Millionen Dollar aus privaten Spenden 
mmelt werden. Der Erweiterungsbedarf besteht, 
rotz des Neubaus von t977 seit über zwanzig Jah- 
einegroßen Anbauten derAusstellungssäle erfolgt 
13 
zveland Museum of Art mit dem 
i! fertiggestellten neuen Flugel 
12 
sind und in diesen Jahren über 25.000 neue Objekte 
erworben wurden? Das neunzig Jahre alte Glasdach 
des wAllerton Buildingii und des Ostflügels, durch das 
nicht nur Nässe. sondern auch die gefährlichen Ultra- 
violettstrahlen dringen, bedarf dringend der Erneue- 
rung. Für die Reparatur des Daches, der Stuckdecken 
und Balustraden,derErweiterungderBibliothek,fürein 
neues Restaurationslaboratorium und einige andere 
kleinereÄnderungen werden t0,25Milli0nen Dollarver- 
anschlagt." Runde 20 Millionen Dollar soll ein neuer 
dreistöckiger Südflügel kosten, dessen Lage auf der 
Luftaufnahme in Weiß eingezeichnet ist (Abb. 11), Wie 
im Falledes neuen East Buildingder National Gallery in 
Washington, soll dieser neue Flügel hauptsächlich für 
Sonderausstellungen Raum schaffen. Die Gesamtflä- 
che für Sonderausstellungen des Art Institute soll 
dadurch um 50ProzentvergroßertwerdenWährendim 
Erdgeschoß des neuen Flügels die Sammlung europä- 
ischer angewandter Kunst untergebracht werden soll 
und auch viel Raum für Depots geplant ist. sind für die 
zwei oberen Stockwerke neue Säle für amerikanische 
Kunst und für Sonderausstellungen vorgesehen. Ein 
Skulpturengarten, mit einem balkonartigen Umgang 
und von einem Glasdach überdacht, wird sicherlich der 
interessanteste Teil des Neubaus werden. Er dürfte, 
ausden Skizzen zu schließemAnklange andieGlasbau- 
ten des Metropolitan Museum aufweisen. 
Das Cleveland Museum ofAlt in Cleveland 
Auch das Cleveland Museum ofArt, das eine der schön- 
 
sten und umfassendsten Sammlungen in den 
besitzt, muß trotz wesentlicher Vergrößerungen 
60er Jahre bereits wieder anbauen. t971 war 
1 t .000 m? große Flügel, entworfen von den Archite 
Marcel Breuer und Hamilton SmtULGlDQEWSihIWO 
(Abb. 12)? Auf drei Stockwerken sind hier zwei g 
Säle für Sonderausstellungen untergebracht, dans 
Vortragssäle, Unterrichtsräume, ein Auditorium 
Büros. Aus dieser Raumaufteilung läßt sich erken 
daßauchdiesemMuseumderRaumfürdieimmerv 
tiger werdenden Sonderausstellungen fehlte. E 
kam hier, daß die erzieherische Seite dieses Muse 
eine immer größere Rolle zu spielen begann. Des 
wurden die neuen Votragssäle und Unterrichtsrä 
benötigt." Schon Mitte 1982 plante das Museum e 
weiteren Anbau. Neun neue Ausstellungssäle - 
große und vier kleinere e und eine Erweiterung 
Bibliothek sollen in dem neuen, von Peter van Dijk 
worfenen Flügel untergebracht werden (Abb. t3). 
neuen Ausstellungssäle, die sich im dritten Stock bi 
den werden, sollen dem Museum die Möglicl 
geben, selneweitergewachseneSarnmlungwestlir 
KunstinkontinuierlichchronologischerAnordnung 
stellen zu können. Die Bibliothek, die 110.000 Büi 
und Zeitschriften und 400.000 Dias umlaßt und mit 
Kunstsammlung ständig wachst, soll sich auf 
unteren Stockwerken räumlich ausdehnen köni 
Dieser Anbau, wesentlich kleiner als der neue Fli 
von BreuerundHamilton-erhateineGrundfläche 
nur 3365 m' A soll dem Cleveland Museum of 

	        

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