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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXX (1985 / Heft 201 und 202)

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Verneh-Decke, Russisch-Azerbeidjan 
19. Jahrhundert ca 
Hinter einem Orientteppich steht im wesentlichen ein 
anonymer Künstler. Kulturelle Strömungen sowie 
künstlerische Beeinflussungen sind genauso leststell- 
bar wie die Pflege des traditionellen Musterguts. 
Gleichviel, ob ein primitiv-archaischer Nomadentep- 
pich oder ein Knüpfwerk aus höiischer Manufaktur den 
Betrachter zu fesseln vermag; um die wahre Schönheit 
oder die elementare Ursprünglichkeit eines Teppichs 
zu erfassen, bedarf es keiner speziellen Fachkenntnis- 
se. Sensibles Kunstemptinden allein laßt den Betrach- 
ter die ureigene Schöpfungskralt erkennen und den 
Teppich als Kunstwerk verstehen. 
Das Orientteppichhaus ADIL BESIM präsentiert autder 
Wiener Antiquitätenmesse eine erlesene Kollektion an- 
tiker Teppichraritaten und bemerkenswerter europä- 
ischer Tapisserien. 
Im Vordergrund ein flämischer Wandteppich, Brüssel. 
aus dem 16. Jahrhundert. Hervortretend bei den ge- 
knüpften Kostbarkeiten ein anatolischer Gebetstep- 
pich, Melas, 19. Jahrhundert. ca. 191 X 135cm. in klas- 
sischer Ornamentierung und Farbgebung. 
Als besondere Rarität erscheinen einige turkmenische 
Knüpfcbjekte. Unter anderem ein hellgrundiger Tekke 
Kapunuk aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, 
ca. 108x80 cm, welcher ehemals als Zelteingangs- 
schmuck Verwendung fand. Besonderes Interesse er- 
fordert eine große turkmenische Zelttasche, die sich 
als Tschaudor Tschowal aus dem letzten Drittel des 
19. Jahrhunderts. ca. 79 x 121 cm. ausweist. Exaktdie- 
se Knüpfrarität ist in der Turkmenenliteratur bei 
W. Loges, Turkmenische Teppiche 1978. publiziert. 
Eine Verneh-Decke. Russisch-Azerbeidjan, 19. Jahr- 
hundert. mit den Maßen 149 x 145 cm. in außerordent- 
lich perfektem Erhaltungszustand, gilt als Sammler- 
raritätaus dem Bereich derorientalischen Flachweben. 
Rostrot und Blau sind die typischen Grund- bzw. Haupt- 
tarben. Die Ornamente sind reliefartig in Sumakh- 
Technik eingeschlungen. wobei sogenannte Akstaffa- 
Motive besonders reizvoll in Erscheinung treten. Die 
Webarbeit legt Zeugnis von der künstlerischen Bega- 
bung der Schah Sevan und darf als sehrbedeutend her- 
vorgehoben werden. 
Die Kollektion gibt einen deutlichen Überblick über das 
hohe künstlerische Schaffen und verweist auf die kultu- 
relle Bedeutung des Orientteppichs. 
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Annurtatenmesse Festsaal, Stand 2a 
 
 
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DORUTHIEUM 
AUKTIONS- VERSATZ- und BANK-GESELLSCHAFT m.b.H. 
1010 Wien, Kunstpalais, Dorotheergasse 11, 
Telefon 0222152 B5 65 -0, FS 132 230 d0r0 a 
650. Kunstauktion 
 
Egon Schiele, 48,2 x31,8 cm , Rufprcis: oS 800.000,- 
10.-13. und 16.-18. Dezember 1985 
Beginn: 14 Uhr 
4., 5., 6., 9. Dezember 1985, 10-18 Uhr 
Samstag, 7. DeZembcr1985,10-1(z Uhr 
Sonntag, 8.Dezember19BS,10-13 Uhr 
Dienstag, 10. Dezember 1985 (außer Kunst des 
Zülhdß. und lugendslxl), iO-18 Uhr 
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