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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVIII (1973 / Heft 128)

zte Programme una eine Broschüre über 
3eschriftungen der Bilder hinaus Informa- 
n geben. Ein umfassender Katalog der 
ce wird erst in einigen Jahren vorgelegt 
en, da gerade auf dem Gebiet des Ent- 
a eine besonders gründliche wissenschaft- 
Bearbeitung wichtig ist. 
Instrument dieses Galerieroumes im Zu- 
nerihang der vorhandenen Multimediamittel 
ekt auszuspielen, wird allerdings nach eini- 
Jbung bedürfen. 
Äusstattungsstil konnten nur strengste, mo- 
e Linienführung und einfachstes Material 
ihlt werden. Vorhergehende internationale 
en moderner Museumstechnik in Europa 
USA haben den Entschluß bestärkt, auch 
ilzburg iedem Streben nach Adaption, nach 
risierender Ensemblebildung, nach soge- 
tem Charme bei den funktionell notwendi- 
Einrichtungen zu widerstehen. Die Versu- 
g, historisch zu illustrieren, zu dekorieren, 
an diesem Orte besonders groß. Isolierung, 
tellung des Objektes vor einem total zu- 
retenden Funktionsraum, mußte erstrebt 
en. Wer in der ehemaligen Wagenremise 
h adaptierte „Salzburger Schlösserkultur" 
rtet, wird enttäuscht werden. Einfachheit, 
iame Farbabstimmung und vor allem viel- 
iste Nutzung des künstlichen Lichtes sind 
Vlittel, die Kunstwerke wirkungsvoll zu prü- 
eren und zugleich die Medien der Licht- 
nen einzusetzen. 
Abbildungen dieses Beitrages können nur 
e wenige Beispiele aus dem Ausstellungs- 
den Künstierentwürfen, zeigen. Fragonards 
enskizze mit der Allegorie der Jahreszeiten 
te auch „Die Schöpfung" genannt werden. 
Blick in solche Himmelstiefen ist lebendige 
akte" Kunst, der Mensch wird seines Da- 
in der Schöpfung bewußt. Berninis Zeich- 
l eines sich bäumenden Pferdes für ein 
erdenkmal zeigt den Willen der Epoche des 
ienkönigs, diese Welt zu ergreifen, Maul- 
,chs Grisaille „Flucht des Äneas" die Sehn- 
', den Dunkelheiten zu entrinnen. 
e Werke stehen im Salzburger Barock- 
zum im dunklen Raum hell vor purpurge- 
in Wänden, während auf den großen Flä- 
der Decke und der Schauwand die monu- 
'ale Kraft der Barockkunst als künstlicher 
nel im Glanz der zentraleuropäischen Fres- 
arke aufleuchtet. 
verantwortlichen Stellen von Stadt und Land 
aurg hoffen ebenso wie der Verfasser, daß 
neue Museum nicht nur eine besondere Er- 
zung des Salzburger Kulturlebens bedeuten 
e, sondern darüber hinaus als Verwirkli- 
g moderner ldeen ein Museum werde für 
Menschen von heute. 
(urt Rossacher, seit 1961 Herausgeber dieser 
chrift, und seine Gattin, Else Rnssacher. haben 
Sammlungen van Entwürfen europäischer Ba- 
künstler teilweise als Schenkung, teilweise als 
qaben der Stadt und dem Lande Salzburg für ein 
ckmuseum zur Verfügung gestellt, welches im 
vergebäude des Mirabellparks aus Mitteln von 
t und Land nach den Ideen des Sammlers ein- 
'htet wurde. 
10 Johann Michael Ranmayr (16544730), Sieg des 
Zeichens Jesu, Komposiliansmodell für ein Dek- 
kenfresko, Feder, lavierr, auf Papier 
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