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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVIII (1973 / Heft 128)

Anmerkungen 14-24 
"Vgl. dazu: J. F. v. Allioll, Ausführliche Anmerkungen 
zur Heiligen Schrift des Alten und Neuen Testaments, 
Regensburg und New York 1855, S. 238, und ebenda, 
S. 290. Dornach bezieht sich Jes. 1, 16 auf Jerusalem, 
eine Stadt, die „von den Feinden nicht erobert werden 
konnte... [zu erg. - sie steht] in dem weit umher 
verheerten Lande wie eine Wächterhütte im Weingarten, 
zwar unversehrt, doch verlassen". 
" Diese Schriftstelle bezieht sich auf eine Weissagung. 
Nach Allioli gehört sie „in die Zeit der Regierung des 
Königs Joakim, der den Thron bestieg, nachdem Pharao 
Nechao seinen Bruder Jaachaz abgesetzt und nach 
Ägypten geführt hatte". 
lt Zu ihren Weissogungen und Prophetien über den 
Neuen Bund (Jes. 9, 1-6 bzw. 11, 1-6) vgl. Lexikon für 
Theologie und Kirche, 5, 196D, Sp. 893 t. und 7791. 
"So erscheint ebenfalls ein Tempietto als Attribut der 
Ekklesia, auf das sie mit ihrer linken Hand hinweist, auf 
einem Augsburger Stich von Jos. und Jah. Klauber bei 
der Illustration van „Pater de coelis Deus" in: F. X. 
Dorn, Lauretanische Litaney zum Lobe und Ehre der 
allerseligsten und unbefleckten Jungfrau Maria durch 
biblische Sinnbilder und Gleichnisse vorgestellt, Augs- 
burg 1740, S. 10-12 lzlt. nach einer letzten l?) Ausgabe, 
8. Aufl., Augsburg 1831). 
"Das gleiche Motiv, offenbar in der Nadlfolge der 
Straub-Kanzel, findet sich am Karb der von Johann 
Michael Feichtmayr und Johann Georg Ueblherr aus 
Wessabrunn zwischen 1754 und 1764 errichteten Kanzel in 
Engelszell. Die bei: A. Henle, Die Typenentwicklung der 
süddeutschen Kanzel des 18. Jahrhunderts, a. a. ., 
S. 49 tf., versuchte Deutung auf „1urris Davidica" im 
Sinne des marianischen Symbols aus der Lauretanischen 
Litanei ist u. Er. ikanographisch abzulehnen. 
"Bekanntlich hat Jesus selbst Johannes den Täufer für 
mehr als nur einen Propheten, nämlich für den vor der 
Ankunft Gottes erwarteten Boten, erklärt (Matth. H, 
9 f. und Luk. 7, 26 f.). Vgl. dazu Lexikon für Theologie 
und Kirche, 5, 1960, Sp. 1080 f. 
1" Lexikon für Theologie und Kirche, 5, 1960, Sp. 1113 f. 
1' Zu letzteren Themen vgl.: E. D. Sdrakas, Johannes der 
Täufer in der Kunst. Münchener Diss. 1943, und: O. 
Mitius, Jonas auf den Denkmälern des christlichen 
Altertums, Freiburg i, Br. 1897. 
"7 Vgl. dazu J. F. v. Alliali, a, a. O., S. 489: „Darnoch 
ist das Wart, welches von der Ewigkeit bei Gott war, . . . 
von göttlicher Natur und Wesenheit." Ferner: „Dreierlei 
ist also in diesem ersten Verse ausgedrückt: Die Ewig- 
keit, die Persönlichkeit und die Götllichkeit des Wortes. 
1' Kaiser Karl VI. und Maria Theresia haben den tatkräf- 
tigen Pralaten offenbar sehr geschätzt. So beehrten ihn 
die Maiestäten durch ihre Anwesenheit bei seinem gol- 
denen Priesteriubilüum. 
7' Vgl. R. Groner-F. Czeike, Wien wie es war, 5. Aufl., 
Wien-München 1965, S. 6021603. - F. Moschek, Barocke 
Kunstwerke aus der Wiener Schwarzspanierkirche wieder- 
entdeckt in der Martinskirche zu Klosterneuburg, a. a. O., 
S, 116 (Verwechslung mit der Straub-Kanzel in Laxen- 
burg). A M. Wellner, Die Pfarrkirche St. Martin (in 
Klosterneuburgl, Klasterneuburg a. J., 5.6 mit Abb. S. 16. 10
	        

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