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Volltext: Monatszeitschrift XXII (1919 / Heft 6, 7 und 8)

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eine Bekleidung geschützt ist) und die geschäftlichen Bedürfnisse veran- 
laßten eine Lösung, deren einfache Gestaltung hauptsächlich aus einer 
rhythmischen Aneinanderreihung weißer Pfeiler besteht; es ergibt sich 
 
füorrufiämif Die. 
Abb. 37. Entwurf für ein Monument im „Pamheon der 
Menschheid", Ig x5 
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daraus in der engen Straße 
doch eine großartige architek- 
tonische Wirkung. 
Weiter hat er in dieser 
Zeit ein Ladenhaus für die 
Firma Meddens im Haag ge- 
baut (1914) (Abb. 30) und einen 
(während einer Krankheit ent- 
standenen) Entwurf zu "einem 
der Völkerbrüderschaft gewid- 
meten Denkmal: das „Pantheon 
der Menschheid" ausgearbeitet 
(Abb. 35, 36, 37). Von den 
großen Plänen, welche jetzt in 
Ausführung oder Vorbereitung 
sind, ist zu wenig veröffentlicht, 
um hier darauf einzugehen. 
Ich will diesen Aufsatz 
nicht beenden, ohne darauf hin- 
gewiesen zu haben, daß der 
Künstler auch später Entwürfe 
"für Möbel und für Kunstgewerb- 
liches anfertigte, welche eine 
seinen Bauten ähnliche Ent- 
Wicklung durchgemacht haben. 
Auch hat er Buchumschläge 
usw. entworfen und eine Serie 
Entwürfe gemacht nach Mo- 
tiven der von Häckel veröffent- 
lichten „Kunstfonnen der Na- 
tur". In den späteren Jahren 
hat er sich mit den Problemen 
des Städtebaues beschäftigt und 
Stadterweiterungsprojekte für 
den Haag und Amsterdam ge- 
macht. Seine Prinzipien und Ansichten hat er wiederholt in Schriften und 
durch Vorträge erläutert. In dieser Hinsicht ist erwähnenswert, daß sich 
seine Prinzipien nicht nur auf die rationelle Auffassung der Architektur 
beziehen, wie dies schon besprochen wurde, sondern daß er in Verbindung 
damit ein geistiges Ideal für notwendig hält. Seiner Meinung nach wird 
dies dem Sozialismus und einer höheren Auffassung des Geschäftslebens
	        

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