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Volltext: Alte und Moderne Kunst IX (1964 / Heft 72)

 
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rnartigen Verzierungen an den Griffenden, im Norden 
nente, und vereinzelt Mensch- und Tieriiguren. Runde 
:r Hülsen sind geradezu kennzeichnend für die mittlere 
Zahlreich sind Griffangeln, mit Nieten auf der Grilfzunge 
nd später ging man dazu über, die Griffe, welche weiterhin 
Aufhängering versehen blieben, voll aus einem Stück zu 
folgen die Messer mit Doppelvoluten an den Griifenden, 
mit Hachen Griffen und schließlich die Messer mit Röhren- 
weiteiligen Griffen. 
:r der Kolonisation Griechenlands und der Kämpfe um 
dann das Eisen die lediglich gieß-, aber nicht schrniedbare 
In der l-lallstattzeit, etwa vom 11. Jahrhundert v. Chr. ab, 
:n vor allem im Alpen- und Donaugebiet sowie in Mittel- 
nnt, während im Norden noch eine gewisse Zeit die Bronze 
l wurde. Formal den Vorbildern aus Bronze angelehnt, 
l Hallstatt gefundenen Eisenmesser meist gekrümmt und 
geschwungen, daß die Schneide oben ausgebogen und unten 
ist. Am häufigsten kommen kleinere Messer mit starker, 
örrniger Krümmung vor. Die Griffe bestanden meist aus 
einem Ring aus Bronzebleth oder mit einem bandartigen 
das Blut von Böcken oder den Urin rothaariger Knaben nahm. In der 
Latenezeit, SOO v. Chr. beginnend, beschäftigen sich die Kelten und 
die Germanen mit der Eisenherstellung und führen neben der bereits 
bekannten Schweißtechnik die komplizierte Ätzkunst ein. 
Die Form der Klinge wird zunehmend gerader und tritt zu Beginn 
der Römerzeit fast ausschließlich in dieser strengen Durchbildung auf. 
Nichtmetalle bleiben auch jetzt noch in Gebrauch, jedoch nur noch 
für bestimmte Zwecke: als Zeremonialmesser oder als Knochen- 
messer zum Zerlegen von Obst und Bernsteinmesser zum Zerschneiden 
von Pilzen. Die Speise wurde dem vornehmen, zu Tische liegenden 
Römer bereits vorgeschnitten aufgetragen oder von einem Sklaven, 
„structor", „scissor" oder „carptor" genannt, vor seinen Augen 
tranchiert, und ist aus diesem Grunde anzunehmen, daß das Tisch- 
messer, dessen Gebrauch zuerst Varro um 37 v. Chr. erwähnt, nicht 
in der Gesellschaft, sondern beim einfachen Volk, das seine Speise 
selbst zerkleinern mußte, entstanden ist. Löffel aus Kupfer oder Bronze 
wurden schon von den Assyrern benutzt, und auch die Etrusker 
besaßen langstielige, am Ende zumeist mit einem Haken versehene 
Schöpfkellen, mit welchen Öl oder Wein aus Amphoren ausgefüllt 
wurde. Bei den Römern sind grundsätzlich zwei Formen zu unter-
	        

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