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Volltext: Alte und Moderne Kunst IX (1964 / Heft 73)

 
n'a und Embleme aus "Gcisrreichc Gaängc" 
12cm. Pmaniükaxionen und Embleme, zu 
:sängt".1725 
lcro, mit biblischm Szenen erweitert, „Bibli- 
d Kunst-WC!  Aupburg 1694 
 
nmelt und um eigene lnventionen vermehrt 
rrden 35. Sie war für die neuen Stiltendenzen 
IC unerschöpfliche Quelle. Die ikonologi- 
ien Bildformen umfaßten die „imagini di 
tu, vitii, aHetti, passione humane, arti, 
cipline, humoti, elementi, corpi celesti, 
wincie, iiumi, tutte le parte del mondo, 
altro intinite materie"3ü. Sie erfüllten für 
n Conceptus pingendi die gleiche Funktion 
e die Metaphernsammlungen der Theologen, 
i „Selvas", für den Conceptus scripturistica. 
e Maniera comparativa lag allen Inventionen 
r Personifikationen zugrunde; sie waren Ge- 
de der „maravigliosa forza dePinteletto" und 
:h dem gleichen Modus der Definition 
taphorique konstruiert. 
In der PersoniFikation fanden alle übrigen 
Stilmittel des bilderschaifenden Verstandes, 
wie Hieroglyphe, Symbol und Emblem, ihre 
Synthese und Steigerung. In Übereinstim- 
mung zu dem weltanschaulichen Urverhalten, 
daß dem Menschen alle Natur, und Kunst- 
reiche zu- und untergeordnet sind, wurde die 
Gestalt des „homo integer"37 metaphorisch 
der DeFinition gleichgesetzt, die das Maß alles 
Denkens ist. Die Gleichung Menschz-Maß 
aller Dinge stand über das Tertium compara- 
tionis der Maßbestimmung im Einklang mit 
der Definition : Maß alles Denkens. Aber nicht 
immer genügte dem Modus construendi nach 
der Definition die menschliche Gestalt allein, 
um das Eigentümliche einer Gedankenform im 
vollen Ausmaße vor Augen zu stellen. 
umfangreichen Strukturelemente der Den 
oratoria machten es notwendig, daß zu 
Hauptbilde der menschlichen Gestalt 
weitere Nebenbilder mit der Funktion 
bildlichen Distinktionen, die Attribute, tr 
Diese aber stammen aus den Bereichen 
Corpora naturalia und artiiicilia, die ihrei 
wieder die Materie für alle emblernatis 
und hieroglyphischen Bildformen da 
len 33. 
Die so im synoptischen Verfahren der ik 
logischen Disziplin in der Personißk: 
vereinigten Bildelemente haben ihren Ursp 
in der Bildform der Hieroglyphe. Deren 
breitung begann mit der zu Anfang
	        

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