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Full text: Das Kaiserlich Königliche Österreichische Museum und die Kunstgewerbeschule

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Se. Majestät erkannten die grosse Wichtigkeit der Sache an, 
g.ihi ■ die gnädigsten Zusicherungen und erthJh-;» mittelst a. h. 
Entschliessung vom 3o. Juli 1867 dem damaligen Staatsministerium 
die Weisung, den Bau mit Beschleunigung irt Angriff zu nehmen. 
Auch diese Angelegenheit erfreute sieh der wärmsten Befür 
wortung seitens der Stadtvertretung. Differenzen, welche sich über 
die Wahl des .Platzes vor dem Stubenthore und die Bestimmung 
der Baulinie ergaben, wurden in entgegenkommender Weise bei 
gelegt, und schon im Herbst des genannten .Lahres konnten die 
3Mime - Architekt.;;' Heinrich IG Her v. Ferste'' -en Ministerium 
übe i',gebe’ icm \\ «flehe unter dem 19. Mar/ 1 SüK die ■" h. 
Genehmig: : erhielten. 
ettung und t aberwachung des Baues wurde ein Buu- 
e< •••'•.’te eiagt -ct.-; hc-.teilend aus dem ' a ' ie.s !;• pa> me.i'. tut 
d einba 1 vim Ministerium des lauern, MnusmiUcii ruh M ■i 
Röter v. Liihr, dem damaligen Referenten-für Kunstangelegenheitei: 
in Ministerium für Cultus und Unterricht. Ministerialrath Dr. Gustav 
Heider, dem administrativen Baureferenten daselbst, Ministerialrath 
Josef Ritter v. Tandler nnd nach dessen Jubifirung Minister« 
K umhaar, dem Vertreter des Genu 
ri ' t, . : dem ! V.« -mm-. - >r Dr. 
Die Grundsteinlegung et! >lgte im Herbst 1868, und ungeachtet 
der vielen Störungen, welche durch die Schwierigkeiten im recht 
zeitigen Beziehen des Materiales und dem Mangel an Arbeits 
kräften, beide verursacht durch die ausserordentlich grosse Bau- 
thätigkeit in Wien, sowie durch die strenge Witterung m den 
Wintern 1869 70 und 1870 71 erwuchsen, wurde dir R-'.erliche 
Schlusssteinlegung am 4. November 1871 möglich.
	        

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