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Objekt: Alte und Moderne Kunst XVI (1971 / Heft 114)

Erich Fitzbauer 
HERWIG ZENS- 
DAS ZEICHNERISCHE UND 
GRAPHISCHE WERK 
Die Kunst unserer Zeit geht bei der Auseinander- 
setzung mit der Realität die unterschiedlichsten 
Wege. Zwischen gelassener Resignation und leiden- 
schaftlicher Anteilnahme, zwischen ernster Ergriffen- 
heit und heiterem Sarkasmus, zwischen steitem 
Pathos und skurriler Clownerie finden sich, vom 
Gegenstandslasen ganz abgesehen, zahllose Spiel- 
arten, und das macht, bei der Anzahl der Motiv- 
kreise und einer immer größer werdenden Auswahl 
an technischen Verfahren, die ganze erstaunliche 
Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten des zeit- 
genössischen Künstlers aus, 
Vorbilder gibt es zur Genüge, in Vergangenheit 
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und Gegenwart, und so hat es der Künst 
heute, dem es um die Bewältigung der Rec 
tun ist, nicht leicht, einen eigenen, von 
prögtem nicht belasteten Strich, kurz: sein 
sönlichen Stil zu finden. 
Gelegentlich aber gelingt dieser wichtige S 
so auffälliger Weise, daß das Ergebnis, 
der Legion mehr oder weniger unbeholfer 
vergeblicher Versuche, unsere ganze Aufm 
keit verdient. Ein Beispiel dafür meinen wir 
Zeichnungen und Graphiken des 1943 in t 
bei Wien geborenen Herwig Zens zu erkenne 
Das bevorzugte Werkzeug des iungen Küns 

	        

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