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Kumioriums, trägt. Diese Denkschrift wurde im Dezember 1956 von 
dem damaligen Botschafter aus Indien, Exzellenz A. C. N. Nambiar, 
dem indischen Herrn Ministerpräsidenfen während seines Deufsch- 
j landbesuches überreicht. 
ä Der Generalbevollmächtigte von Herrn Alfried Krupp von Bohlen 
! und Haibach, Herr Berthold Beitz, hat während seiner Indienreisa 
im Frühjahr 1957 dem Herrn Ministerpräsidenten von Indien über 
den Stand der Vorbereitungsarbeiten eingehend berichtet. 
Um jedoch zu einer konkreteren Vorstellung Ober die zu erbitten 
den Leihgaben zu kommen, haben wir Herrn Professor Speiser 
! gebeten, nach Indien zu reisen. Seine erste, vorläufige und noch 
nicht vollständige Liste der Desiderata erhielten wir Ende März 
1958. Diese Liste wurde nach seiner Rückkehr den zuständigen 
I indischen Stellen im Sommer 1958 übermittelt. 
Während des Sommers 1958 waren dann der Generalsekretär der 
National Academy of Art, Herr Barrada Ukil, und der General 
direktor für Archäologie in Indien, Herr Dr. A. Ghosh, in Villa 
Hügel. Damals schien es auch dem jetzigen Botschafter der 
Bundesrepublik in Indien, Herrn Dr. Wilhelm Melchers, erwünschl, 
dalj zur Regelung der letzten organisatorischen Fragen der Unter 
zeichnete noch einmal nach Indien reisen sollte. 
Inzwischen hatte die indische Regierung durch den Herrn Minister 
of Scientific Research and Cultural Affairs, Seine Exzellenz Pro 
fessor Humayun Kabir, den stellvertretenden Generaldirektor für 
Archäologie, Herrn Dr. K. N. Puri, beauffragl, alle in Frage kom 
menden Museen zu besuchen, die Leihgaben im einzelnen aus 
zuwählen und eine endgültige Liste der auszuleihenden Stücke 
aufzustellen. Diesem entscheidenden Entschluß der indischen Re 
gierung und der mit groljen persönlichen Mühen verbundenen 
anstrengenden Reise von Herrn Dr. K. N. Puri ist letzten Endes das 
Zustandekommen der Ausstellung zu danken. Er hat auch die 
Unterlagen für den eigentlichen Kataiogleil geliefert, der dann 
von Herrn Dr. Klaus Fischer bearbeitet werden konnte, ehe noch 
die Leihgaben in Villa Hügel eingelroffen waren. 
Nach Rückkehr des Unterzeichneten konnten Ende 1958 unsere 
eigenen Fachleute Herr Wilhelm Zabel und Herr Dr. Gurdip 
S. Sangha nach Bombay ausreisen, um dort die Sendungen der 
indischen Museen in Empfang zu nehmen, zu verpacken und zu 
verladen. Alles isf durch ihre Hille ohne Schaden nach Villa Hügel 
gekommen. 
Es isf hier nicht der Ort, alle Einzelheiten und Schwierigkeiten, 
alle Überraschungen und die oft unüberwindlich erscheinenden 
Hindernisse festzuhalten. Hier soll lediglich einigen Persönlich- 
sident of our Board of Curafors. This memorandum was presenied 
by His Excellency A. C. N. Nambiar, former Indian Ambassador, 
to the Indian Prime Minisfer during his visil to Germany in De- 
cember 1956. 
Herr Berthold Beitz, General Manager to Herr Alfried Krupp von 
Bohlen und Haibach, during his visit to India in the spring of 
1957, gave the Prime Minister a full report of the preparatory 
Work performed up fo that time. 
In Order fo be able to form a more definite idea of what exhibits 
should be obfained, we asked Professor Speiser to travel to India. 
His first, provisional and not complete list of desiderata was 
received here fowards the end of March 1958. On his return, this 
list was submitfed to the competent Indian authorities during the 
Summer of the same year. 
Shri Barada Ukil, Secretary General of the National Academy of 
Art, and Shri Dr. A. Gosh, M. A., Director General of Archaeology in 
India, then visifed Villa Hügel in the course oft the summer of 
1958. At that time, the present German Ambassador in India, 
Dr. Wilhelm Melchers, also thought it advisable that the writer 
should undertake another trip to India to co-ordinafe the final 
details. 
Meanwhile, the Indian Government through His Excellency Pro 
fessor Humayun Kabir, Minisfer of Scientific Research and Cultural 
Affairs had requested, Dr. K. N. Puri, Vice-Director General for 
Archaeology, to visit all relevant museums, to select the objects 
to be loaned and to make a complete list of them. In fhe final 
analysis, it is to this decisive Step on the part of the Indian 
Government and Io the many trying journeys underfaken by 
Dr. K. N. Puri at the expense of great personal exertion thal this 
exhibitions owes its being. 
Dr. Puri has also supplied the material for the catalogue proper; 
this enabied Dr. Klaus Fischer fo deal with it even before the 
arrival of the exhibits at Villa Hügel. 
On the return of the writer, our own specialisls, Herr Wilhelm 
Zabel and Dr. Gurdip S. Sangha, were able to travel to India at 
the end of 1958 to receive the consignments from the Indian 
museums, and Io pack and ship them. Thanks to their skill and 
assistance everything arrived at Villa Hügel undamaged. 
This is not the place in which to record every detail, or all the 
difficulties, surprises, and obslacles which frequenfly appeared 
unsurmountable. Our sole object is fo render our grafefui thanks 
Io all and sundry who have cooperated in bringing about this 
exhibition.
	        

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