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tischen Ideale der indischen Entwicklung; der Cupta-Stil, 
also die sogenannte klassische Kunst Indiens, verbreitete 
sich nach der Mitte des 1. Jahrtausends n. Chr. nach ailen 
Richtungen und verschmolz im nordwestindischen Grenz 
land mit den kulturellen Errungenschaften der Nachbar- 
tönder zu einer neuen künstlerischen Einheit, wie sie dieser 
männliche Kopf und der weibliche des nächsten Ausstel 
lungsgegenstandes dokumentieren. 
in all directions and, on the Northwest frontier ferrifories, fused 
with the cultural achievements of the neighbouring districts fo 
form a new artistic unity, fo which fhis male head and the 
following exhibit number, a female head, bear evidence. 
C. L. Fabri, Terracottas from Ushkur and Akhnur. ASIA 39, 1939. 
C. L. Fabri, Akhnur terracottas. MARG 8, 1954/55, S. 61, Abb. 12. 
Damenkopf mif fächerförmiger Frisur und schwerem Schmuck. 
Stuck- und Terrakottaköpfe von Taxila in Wesipakistan, 
Hadda und Fondukistan in Afghanistan und Ushkur, 
Akhnur und Harwan in Kashmir stellen eine Mischung aus 
griechisch-römischer und indischer Kunst dar und be 
deuten einen Sonder- und Grenzfall im Rahmen sowohl 
der miltelmeerlöndischen als auch der asiatischen Kunst. 
Head of a lady with fan-shaped coiffure decorated with heavy 
jewellery. 
Terrakotta, H 14 cm. Akhnur, Kashmir, Gandhara — Spät-Gupfa, 
6. Jahrhundert n. Chr. National Museum of India, New Delhi 
51.208/5. 
Stucco-terracotta heads from Taxila in West Pakistan, Hadda and 
Fondukistan in Afghanistan, and Ushkur, Akhnur and Harwan in 
Kashmir represent a biending of Graeco-Roman and indian art 
and indicate a special, borderline case, showing both Mediter- 
ranean and Asiatic art. 
C. L. Fabri, Terracottas from Ushkur and Akhnur, ASIA 39, 1939. 
— C. L. Fabri, Akhnur terracottas. MARG 8, 1954/55, S. 55, Abb. 13.
	        

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