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Object: Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 2)

und trotz der Kürze von voll- 
kommen ausreichendem prakti- 
schen Nutzen sind die Abschnitte 
über technisches Zeichnen: Pro- 
jektionslehre (Vonderlinn), per- 
spektivisches Zeichnen (Trunk) 
und das architektonische Zeichnen 
(Statsmann). Jedes dieser Kapi- 
tel, für sich betrachtet, wird einem 
oft vernommenen Wunsche ent- 
sprechen. Macht 
RlQlSAUSSCI-IREIBEN 
_ FÜR EIN TRINKGE- 
FASS. Das Königlich Würt- 
tembergische Lanclesgewerbe- 
museum in Stuttgart erläßt ein 
Preisausschreiben für ein belie- 
biges Trinkgefäß aus scharf ge- 
brannter Keramik oder aus Glas, 
hauptsächlich für Bier oder für 
Wein, mit oder ohne Deckel aus 
Versuchsschule für den Zeichenunterrichtv (Knaben und Mädchen geeignetem MateriaL Gemeint 
im Alter von g bis r4 Jahren) Professor Ciiek, Freies plastisches 
Schaffen (Arbeit eines xzjährigen Mädchens) 
 
ist ein Einzeltrinkgefäß, also kein 
Vorrats- oder Gießgefäß, auch 
kein Gefäß für den Massenumtrunk. Ein Auf bewahrungsgef äß (Kanne, Krug oder Flasche) 
ist nur dann als 
Beigabe statt- 
haft, wenn es 
sich um ganze 
Gefäßsätze han- 
delt, die eben- 
falls zugelassen 
sind und dann 
auch eine Unter- 
lagsplatte haben 
können. Die 
Wahl des Ma- 
terials der Tech- 
nik und des De- 
kors ist vollständig den 
Bewerbern überlassen; 
es wird nur auf ein- 
wandfreie Materialbe- 
handlung, konstruktive 
Zweckmäßigkeit sowie 
auf richtige Schmuck- 
behandlung gesehen. 
Bedingung ist ein selb- 
ständiger, künstleri- 
scher Entwurf und eine 
 
 
Versuchsschule für den Zeichenunzerricht (Knaben und Mädchen im Alter 
von g bis 14 Jahren) Professor Ciiek, 
technisch einwandfreie Freies architektonisches Schaffen (Mühle, Arbeit eines Izjährigen Knaben)
	        
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