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Volltext: Ausstellung Gotik in Österreich

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Aussprengung zwischen dem zweiten und dritten Engel). 
Erhaltung sonst bis auf geringe Ausbesserungen ausgezeich 
net. Schloß Liechtenstein (Württemberg), Herzog vonUrach. 
Der Meister von Schloß Liechtenstein. 
Gehört mit dem unbeschnittenen Gegenstück, einem Tod Mariä, in der 
selben Sammlung und vier Passionsszenen, und zwar der Kreuztragung 
und Beweinung in der Pfarrkapelle zu St. Moriz in Augsburg und dem 
ölberg und der Grablegung Nr. 36 und Nr. 37 zu einem Altar. Von 
Feuerstein um 1455 datiert und für schwäbisch erklärt, von Büchner 
für Österreich in Anspruch genommen, von Baldass um 1440 datiert. 
Stilistisch verwandt einer Folge von Mariendarstellungen, vgl. Nr. 39. 
Beide Gruppen zeigen engen Zusammenhang mit der Wiener Malerei 
von 1430—1440. 
Literatur: Feuerstein, Katalog der Fürstlichen Gemäldegalerie in Donau- 
eschingen, 1921, S. 63; Büchner im Münchener Jahrbuch 1923; 
Baldass, Belvedere (Forum), Heft 50. 
36. CHRISTUS AM ÖLBERG (Abb. 7) 
Tannenholz, 100’5x50cm, an den Rändern beschnitten. 
Erhaltung: Das Gold der Nimben verwetzt, starke Re 
tuschen im Mantel Christi, geringere an den anderen 
Gewändern, von den Köpfen jene Christi und des 
schlafenden Johannes am besten erhalten. — Donau- 
eschingen. Fürstliche Gemäldegalerie. 
Der Meister von Schloß Liechtenstein. 
Mit Nr. 37, zwei weiteren Passionstafeln in Augsburg, auf deren 
einer eine Figur aus der Kreuztragung Nr. 17 nachgebildet ist, der 
Krönung Mariä Nr. 35 und dem Tod Mariä auf Schloß Liechten 
stein zu einem Altar gehörend. Aus derselben Werkstatt eine Folge 
von Tafeln des Marienlebens (vgl. Nr. 38). Von Feuerstein um 1455 
datiert und für schwäbisch erklärt, von Büchner und Baldass für Öster 
reich in Anspruch genommen, von Baldass um 1440 datiert. 
Literatur: Feuerstein, Katalog der Fürstlichen Gemäldesammlung 
Donaueschingen, 1921, Nr. 354, 355; Büchner, im Münchener Jahr 
buch 1923; Baldass, Belvedere (Forum), Heft 50.
	        

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