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Volltext: Altdeutsche Kunst im Donauland

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XVI. SAAL DES ALTARS VON MAUER 
GEHILFE DES LORENZ LUCHSPERGER, um 1500. 
209 Der hl. Sebastian (Abb. 15.) 
Lindenholz, Höhe 180 cm. Barocke Fassung. 
Wiener-Neustadt, Dom. 
K. Oettinger, Lorenz Ludisperger, Berlin 1935, S. 33. 
DONAULÄNDISCH, um 1280. 
210 Das Riesenkreuz. Ganz oben im Rund Gottvater, darunter 
Orantin mit zv/ei Engeln, an den Kreuzarmen Maria und 
Johannes.Wohl das größte und gewichtigste Tafelbild derWelt. 
"(Abb. 26.) 
Tempera auf Pergament über Lärchenholz, 704 X 460 cm. Über 700 Kilo 
gramm schwer. 
W impassin g, Pfarrkirche. Dorthin 1783 aus der Wiener Mino 
ritenkirche überführt. Der Legende nach 1350 die Donau heraufgeschwom- 
men, in die Stephanskirche gebracht und auf wunderbare Weise bei Nacht 
in die Minoritenkirche übertragen. Vermutlich das Triumphkreuz des otto- 
karischen Baues von St. Stephan — das einzige seiner Art. Der Typus 
wiederholt als einziges Werk der deutschen Malerei des 13. Jahrh. wört 
lich italienische Ducentokruzifixe. 
E. Strohrner, Zs. d. D. Ver. f. Kstwiss., 1939, 3. Heft. 
XVI. SAAL DES ALTARS VON MAUER 
MEISTER VON MAUER, um 1515 bis 1525. Hauptmeister der donau- 
ländisdien Plastik, tätig in Wien oder Krems. 
211 Der Marienaltar von Mauer. Oben Gottvater und der HL Geist 
und die thronende Maria mit dem Christusknaben von Putten 
umgeben. Darunter Heilige mit schutzflehenden Seelen. Eines 
der Hauptwerke der deutschen Bildschnitzerei in der Lutherzeit. 
(Abb. 11, 19, 24.) 
Lindenholz, Schrein 367 X 208 cm, Flügel 360 X 104 cm. Ohne Fassung. 
Mauer bei Melk, Pfarrkirche. Die Bekrönungsfiguren von 
Schülerhand (nicht ausgestellt). 
H. Seiberl, Jb. d. ksthist. Sign, in Wien, N. F. X., 1936, S. 118.
	        

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