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Österreich 
Rainer, Roland 
geb. 1910 in Klagenfurt. Studium an der Technischen Hochschule Wien. 1935 Disser 
tation. — 1953/54 o. Professor für Wohnungswesen, Städtebau und Landesplanung an der 
Technischen Hochschule, Hannover. 1954 Preis der Stadt Wien für Architektur. 1955 
o. Professor für Hochbau und Entwerfen an der Technischen Hochschule, Graz. Seit 1956 
Leiter einer Meisterschule für Architektur an der Akademie der bildenen Künste in Wien. 
1 960—1962 Rektor der Akademie der bildenden Künste, Wien, — 1 958—1 963 Stadtplaner 
von Wien. 1962 Großer Österreichischer Staatspreis für Architektur. Seit 1964 Mitglied des 
Kunstsenats. — Wichtigste Bauten: 1947 Freiluftschule Wien-Siebenhirten: 1948—1950 
Umbau von Schloß Pötzleinsdorf zu einem Jugendgästehaus der Stadt Wien; 1951—1952 
Franz-Domes-Heim, Lehrlingsheim der Arbeiterkammer Wien, Wien 4., Theresianumgasse; 
1951 Flachbausiedlung Mannersdorf; 1952 Hauptschulen Ternitz und St. Valentin; 1954 
Fertighaussiedlung Wien 13., Veitingergasse (zusammen mit C. Auböck); 1 954 vorfabri 
zierte Jugendherberge bei Zeist, Holland; 1955—1958 Wiener Stadthalle; 1956—1958 
Verwaltungsgebäude der Gebr. Böhler & Co. AG., Wien 1., Elisabethstraße 12; 1957 
Stadthalle, Freibad und Siedlung in Ternitz, Niederösterreich: 1960—1964 Stadthalle 
Bremen; 1961—1965 Mehrzweckhalle Ludwigshafen/Rhein; 1963 Flachbausiedlung 
Mauerberggasse: 1963 Evangelische Kirche Wien-Simmering; 1965 Verwaltungsgebäude 
bei der Wiener Stadthalle; 1966 Gartenstadt Puchenau bei Linz; 1966 Österr. Pavillon 
Plovdiv, Bulgarien: 1966 Wohnhausanlage Traiskirchen; 1967 Forschungszentrum 
Vianova, Graz; 1967 Fabrikationshalle der Fa. Stoll in Guntramsdorf; 1968 Esso-Motor- 
Hotel, Linz; 1968 Fernsehzentrum Küniglberg; ferner mehrere Einfamilien- und Fertig 
häuser; Ausstellungen; Serienmöbel. Städtebauprojekte und Gutachten im In- und 
Ausland. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland (u. a. in Wien, Linz, Salzburg, 
Berlin, Hamburg, Köln, Karlsruhe, Ljubljana und Marburg). — Unter den Publikationen sind 
hervorzuheben: ,,Die Behausungsfrage'', Zürich, 1947; „Städtebauliche Prosa", Tübingen, 
1948; „Die Wiener Stadthalle", Wien, 1958, 1 959; „Planungskonzept Wien", Wien, 1963; 
Zahlreiche Veröffentlichungen in Periodika: Filme. 
58 Stuhl. Eschenholz, massiv. Kreisrunder Sitz und halbrunde Lehne, Kreuzzarge und 
gedrechselte Füße. Sitzfläche flach gepolstert und mit Wollstoff oder Natur-Schafleder 
bezogen. — H. 68 cm. Dm. 55 cm, Sitzhöhe 45 cm. 
Entwurf 1968, Ausführung Gebrüder Thonet, Wien, 1968/69. Der Stuhl dient als Modell 
für die Serienproduktion und wurde für diese Ausstellung angefertigt. 
Lit.: Schwänzer, a. a. 0., 124, 131, 137, 150, 156. 187, 192. — Uhl, passim; Biogr. S. 119. — 
Vollmer, 4. Bd., S. 13; dort weitere Literatur. — R. R., Die Wiener Stadthalle, in: Alte und 
moderne Kunst, 3. Jg. (1958), Nr. 7j8, S. 5. 
Gebrüder Thonet, Wien.
	        

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