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etwaige Ungenauigkeiten an den Trennungslinien zwischen dem königs 
blauen Grunde und dem Weiß der für die Malerei ausgesparten Medaillons 
nicht stören. 
Und diese Medaillonmalerei, die hinter der der besten Tabakdosen der 
vorangegangenen Zeit nicht zurücksteht, ja mitunter noch sorgfältiger aus 
geführt ist, wird nun das Hauptbetätigungsfeld der ersten Malerklasse, 
nämlich der figuralen Maler, an deren Spitze beidemal, nämlich 1775 und 
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Abb. 7. Reiseservice im Landes-Gewerbemuseum zu Stuttgart 
1786, Johann Georg Loehnig urkundlich* angeführt wird, hinter dem alle 
anderen, auch seine vorläufig noch nicht ganz genau zu differenzierenden 
Mitarbeiter Matthäi, Schütze und Thile erheblich zurückstehen. Da wir 
außer der eingangs erwähnten, nun im Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart 
verwahrten Deckeltasse noch eine zweite, voll bezeichnete Arbeit Loehnigs 
kennen, läßt sich das Urteil der Zeitgenossen leicht nachprüfen und findet 
seine volle Bestätigung. 
* K. Berling „Meißner Porzellan“, Seite 175, Anmerkung 351; in K. Berling „Die königlich sächsische 
Porzellan-Manufaktur Meißen“ wird Seite 84, beziehungsweise Anmerkung 328 statt 1775 1776 gesetzt. 
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