MAK

Volltext: Alt- und Neu-Indische Kunstgegenstände

26 
Nr. 
liehe Leben erhält und erheitert. Vergleiche auch die 
Mystik der Praxis der Yoga, welche auf einem langen 
Manuscript bildlich und schriftlich dargestellt ist. So 
wie die Schildkröte, der untere Theil der Welt, durch 
Buttern zu einer göttlichen Scene die Basis bildet, 
so entwickelt sich durch Inspiration im untern Theil 
des menschlichen Körpers die Cosmogonie, bis schliess 
lich das höchste Bild in der Mitte der Stirne vom 
Busser und Seher erblickt und somit der Yoga 
höchste Stufe erreicht wird. 
140. Wie früher Vishnu und Lakshmi durch die indische 
Trinität im Verein mit den Naturkräften sich zur an 
schaulichen Welt entwickelten, so entsteht jetzt der 
erste Gott Brahma, nämlich das Gebet und das Wissen, 
aus dem zweiten, Vishnu, der auf dem Ocean auf der 
i ooo-köpfigen Sheshnag - Schlange ruht und dessen 
Füsse in den Händen seiner Frau, als Zeichen der 
Liebe und Unterwürfigkeit, gehalten werden. Aus dem 
Nabel Vishnus entspringt die Lotusblume, aus welcher 
wieder Brahma, die vier Vedabücher haltend, ent 
steigt 
141. Ausweidung des Lästerers Hiranya-Kasipu durch die 
Narsingh (Mensch-Löwe), Verkörperung von Vishnu. 
(Siehe den Abschnitt über indische Mythologie »the 
Hindu Pantheon«, in Sir George Birdwood’s ausge 
zeichnetem Werke über die Kunstindustrie von Indien 
»The Industrial Arts of India«.) 
142. Unerklärte mythologische Scene. 
143. Vishnu auf dem weissen Pferde »Kalkt«, die letzte 
oder zehnte reguläre Incarnation von Vishnu, die erst 
am Ende des jetzigen Eisenweltalrers erscheinen soll, 
um das Gute wieder herzustellen. 
144. Der Affengott Hanuman, einen Berg in den Ocean 
werfend, damit Rama nach Ceylon kommen kann, um 
seine Frau Sita dem Entführer Ravana zu entreissen. 
Die grünen Flecken auf dem Berge zeigen die Bäume an ; 
mit anderen Worten: die Bäume wurden abgehauen
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.