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Volltext: Katalog der archaeologischen Ausstellung

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unten verdicken und mit Filigranfäden umwickelt sind, hängen 
grosse ßernsteinringe. Herr E. Miller gu Aichhol 
1530. Eberzahn (Amulet) am dickeren Ende gefasst in der Art der 
Ohrgehänge a baule. Herr E. Miller \u Aichhol 
1531. Beschläge, getriebener geflügelter Kopf mit herausgestreckter 
Zunge. Etruskisch» . K. k. österr. Museum. 
1532. Zwei Amulette, in Bronze gefasste Thierzähne. Lago Trasimeno. 
Ernst Prin^ %u Windisch-Grät 
G. Marmor. 
(Im Saal VI und IX.) 
1533. Kopf des Apollo; gleicht völlig dem Kopfe der Samml. Baracco. 
Nase ergänzt. Archaisch. H. 0'275. (Saal. IX.) 
Siehe Jahrb. d. arch. Inst. VI (1891), Anzeig. p. 181. 
Archäolog. Sammlung d. k. k. Universität. 
1534. Hekataion. Um die drei Kanten einer Herme der Hekate, von 
der nur die herabfallenden Locken erhalten sind, tanzen, sich die 
Hände reichend, drei Mädchen in Chiton und Himation mit Polos 
und Schleier. Runde Basis. Farbspuren? Archaisirende Arbeit 
des III. Jahrh. Aus Athen. H. 0'31. 
Archaeol. Sammlung der k. k. Universität in Prag. 
Abgeb. Archaeolog.-epigraph. Mitth. IV (1880), Taf. IV; V (1881), S. 27. 
1535. Relief der dreigestaltigen Hekate, zwischen zwei Pilastern mit 
Architrav und wagrechtem Dach. Drei übermässig schlanke Gestalten, 
mit dem Rücken aneinander gelehnt, mit Polos, Schulterlocken, 
Aermelchiton, gegürtetem Himation mit Ueberfall und Schuhen. 
Die vorderste hält, die Arme seitwärts und abwärts streckend, zwei 
grosse brennende Fackeln, die beiden seitlichen, in den Hintergrund 
gedrängten, je eine Fackel in Schulterhöhe, in der anderen gesenkten 
Hand eine Schale, beziehungsweise eine Kanne. Treffliche Arbeit 
griechischer Zeit, archaisirend. H. 0'58, Br. 0'37. Aus Aegina 
(Saal IX). Fürst Richard Metternich. 
Abgeb. Archaeolog.-epigraph. Mitth. IV (1880), Taf. III, S. 154 ff. 
1536. Stele, oben unvollständig. Ein Mädchen (der Kopf fehlt) in 
Chiton, Mantel und Schuhen reicht einem vor ihr stehenden Hahn 
Futter. Gute attische Arbeit des V. Jahrh. H. 0*50, Br. 0‘36. 
Graf Carl Lanckoronski. 
1537. Grablekythos aus pentelischem Marmor; auf dem Bauche in 
Relief eine Frau in Chiton und Mantel, die eine Grablekythos 
bekränzt, hinter ihr Dienerin in gegürtetem dorischen Chiton mit 
Kästchen. Hals fehlt, Fuss ergänzt. IV. Jahrh. H. 0'55. 
Graf Carl Lanckoronski. 
1538. Relief, doppelseitig; seitwärts durch Pilaster, oben durch Archi 
trav und Ziegeldach abgeschlossen. A. Helios im Wagenlenker- 
gewande mit Nimbus, auf dem Viergespann; rechts gebrochen. 
B. Links, nur theilweise erhalten, Selene auf dem Widder aus der
	        

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