MAK

Volltext: Katalog der archaeologischen Ausstellung

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Rande mit Rippen an der Aussenseite. Durchm. ca. 0*118; Nr. 6. 
Fragment eines gerippten Henkels mit aufgeschmolzenem, aus einer 
Form gepresstem Medaillon, das einen weiblichen Kopf zeigt, am 
unteren Ansätze. — Die Formen theilweise eigenartig; das Material 
sehr verschieden, locale Fabrication sehr wahrscheinlich. 
Landesmuseum in Bregen 
Brigetio und Carnuntum. 
886. Flaschen derb provinzialen Charakters. H. 0*12— Ö* 18. 
Herr Josef Salier. 
887. Flasche, unseren Wasserflaschen genau entsprechend. Hl 0*21. 
K. k. österr. Museum. 
888. Schale, halbkugelförmig, farblos mit eingesprengten, unregel 
mässig vertheilten grossen Millefioriflecken in lichtem Carmoisin 
und weiss. Wohl provinziales Erzeugniss. H. 0*08, Durchm. 0*102. 
Herr Josef Salier. 
889 u. 890. Schalen, halbkugelförmig. H .0'05—0*08. Herr Josef Salier. 
891. Fragment eines gepressten grünen Glases mit einem nach rechts 
sprengendem Viergespann und Lenker. L. 0.06, H. 0*035. 
Herr Fr. Trau^ 
892. Becher eigenartiger Form, von einer kleinen Sandfläche aus sich 
erweiternd und dann cyhndrisch aufsteigend.; horizontaler Mündungs 
rand. Umzogen mit weissen Linienbündeln. H. 0*228. 
Herr Fr. Trau. 
893. Fläschchen mit zwei Henkel, der Bauch gerippt in Form einer 
.geschlossenen Muschel. H. 0*09. Aus Schwechat oder Carnuntum. 
Sammlung Widter. 
894. Sogenanntes Thränenfläschchen. H. 0*08. Vom Helena 
berg. 
895. Komische Maske, hinten von zwei horizontalen Löchern durch 
bohrt, dürfte also als Schlussstück von Halskettchen oder dergl. 
gedient haben. 
Eine ganz ähnliche Maske ist in den Bügel einer interessanten 
spät barbarischen Goldfibel aus Florenz gefasst, jetzt im Nürnberger 
Museum Nr. 6489 (nach freundl. Mittheil, des Besitzers); aus 
Vervo (Val di Non). Reichsrathsabgeordneter L. de Campi. 
896. Ein Paar weiblicher, lachender Köpfe vop satyrähnlichem Typus, 
im Haare einen Blumenkranz, unten offen und in einen sechsseitigen 
Pyrämidenstümpf ausgehend. Dickes blaues Glas. Die beiden 
Stücke sind jedenfalls nicht modern, dafür spricht schon die 
Technik: die Köpfe selbst sind vollkommen identisch, weil in die 
Form geblasen, die Pyramidenstümpfe unter einander incongruent, 
also frei gearbeitet. Der Charakter der Köpfe ist nicht unahtik; 
auffällig bliebe dann aber die Erhaltung, die Stücke sehen wie 
neu aus. Venetianisch des XVI. oder XVII. Jahrh? H. 0*17. 
Dr. Mi Strauss.
	        

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