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Objekt: Alte und Moderne Kunst XVI (1971 / Heft 114)

n Waren zu den Messen nach Frankfurt 
n und an der Oder, nach Leipzig und 
iweig. Am 2. April 1755 bekam die 
und Dosenfabrique" vom König Fried- 
von Preußen (1712-1786)" ein Kessel- 
l und alleiniges Herstellungsrecht der 
iir sechs Jahre, wonach es nicht erneuert 
i. Lit. 20). 
licherweise sind die Dosen selbst die 
Zeugen über die in Iserlohn bestandene 
e. Alle Nachforschungen in älterer Lite- 
n Lexikas und Kirchenregistern nach 
iensdaten der Künstler unserer Dosen 
en Herkunft sind bisher ziemlich erfolg- 
ieben. Doch trotz vieler holländischer 
und Beschriftungen kann als sicher 
imen Werden, daß ihre Hersteller Deut- 
'en. 
[serlohner Dosen fast regelmäßig signiert 
inogrammiert sind, sind uns vier Meister 
, die die Vorzeichnungen oder Präge- 
herstellten, oder auch selbst die Fabri- 
waren. Es sind dies 
)HANN HENRICH GIESE (e) 
HANN HENRICH HAMER (H) 
ANN ADOLPH KEPPELMAN  
HANN HENRICH BECKER (B) 
len verdient Giese hervorgehoben zu 
Er wurde als Sohn eines Spangen- 
es am 3. Mai 1716 in Iserlohn geboren 
dort am 13. Juli 1761 gestorben7. Von 
it es auch in „Johann Diederidi von 
Westphälische Geschichte, Lemgo 1755 
10" Kupferstiche, darunter einen mit 
adtbild von Iserlohn, datiert 1749 (s. 
). Nach dem Rodenschenü Gewerbe- 
vom Jahr 1754 war er es, der die neue 
Herstellung der Dosen durch Prägung 
amens Giese hat Tabakdosen jetzo auf eine 
befangen und statt dessen daß selbe bishero 
hen werden, hat derselbe inventiret, daß 
ter gewalzet werden, wodurch die Arbeit 
t und die Dosen vor 2]} wohlfeiler als 
gegeben werden können" (s. Lit. 20). 
olz zeichnet Giese auf der Ansicht des 
iamer Rathauses (G 9a) IOHAN 
[CH GIESE FECIT ET SCULPSIT 
O). Die Prägungen seiner Dosen sind die 
an, von ihnen gibt es die meisten Varia- 
weshalb uns auch am meisten erhalten 
r muß sehr rührig gewesen sein, denn 
57 sucht er um eine Konzession zu einer 
für Messingeinsatzgewichte an. Doch 
764 wurde der Giesesche Hammer (Fa- 
llTl Lägerbadi von Hermann Caspar 
in (siehe B 6) gekauft und in eine 
iühle umgebaut 7. 
arner ist bloß bekannt, daß er im Jahr 
idn einem summarischen Verhör wegen 
r Geldmüntzerey" mit andern ausge- 
und geschlossen nach Wesel abgeführt 
Is. Lit. 20). Die früheste seiner Dosen ist 
der Darstellung Lissabons vor und nach 
dbeben (H 5), datiert 1755 B, die spä- 
{2) 1762, doch noch 1765 sucht er um 
atz zum Bau eines Fabrikshauses an. 
n gibt es eine Signatur mit sprediendem 
'amn1: I.H.H. und einem kleinen sdiräg- 
en Hammer (H 5a) (Abb. 7 und 7a). 
id über Keppelman keinerlei Nßdlfidl- 
Aufzeichnungen berichten, wird Johann 
h Becker erstmals 1764 als Fabrikant
	        

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