MAK

Volltext: Ausstellung von älteren japanischen Kunstwerken

Die Stickerei wird, wie auch die Seiden 
zucht, größtenteils als Hausindustrie, jedoch vor 
wiegend von Männern betrieben. Gestickt werden 
vor allem Frauengewänder und deren breite 
Gürtel, Altarbehänge und die für Japan sehr 
bezeichnenden Deckchen, die man während der 
Übergabe von Geschenken benützt. 
Auch gobelinartig ausgeführte Arbeiten 
kommen in Japan schon in alter Zeit vor. Spitzen 
bilden erst heute einen neuen Industriezweig. 
KERAMIK. 
Den Ehrenplatz in der japanischen Keramik 
nehmen nicht die Porzellane sondern die Stein 
zeug- und Steingutwaren mit ihren Überlauf 
glasuren, ihren weich ineinander spielenden 
Farben und sonstigen, auf dem Zufall beruhenden 
malerischen Farben Wirkungen ein. Diese Töpfer 
waren sind in vielen Provinzen Japans erzeugt 
worden. Einer der berühmtesten Orte hiefür war 
Seto in der Provinz Owari, wo sich im XIII. Jahr 
hunderte neuerliche chinesische Einflüsse an 
Stelle der älteren, großenteils über Korea ge 
kommenen, geltend machten. Die größte Blüte 
erreichte diese Art der Kunsttöpferei im XVII. 
Jahrhunderte. Zu ihrem Ruhme trug nicht wenig 
eine eigene Art gesellschaftlicher Zusammen 
künfte der Japaner, das „Chanoyu“ (Tee-Zere- 
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