MAK

Volltext: Ausstellung von älteren japanischen Kunstwerken

monie) bei, in welchem die Vorführung erlesener 
Erzeugnisse, wie der Cha-ire (Deckelväschen für 
Teepulver) Midzu-sashi (Gefäße für frisches 
Wasser), Chawan (Teeschälchen) und Koro (Tee 
kannen), eine große Rolle spielte. Die für den 
heimatlichen Markt arbeitende japanische Kera 
mik kennt keine rein dekorativen Stücke sondern 
befaßt sich nur mit der Herstellung von Gefäßen, 
die einen ganz bestimmten Zweck zu erfüllen 
haben. Solche Erzeugnisse sind die Schalen, aus 
denen der Reis gegessen wird und die gewöhn 
lich in Porzellan angefertigt werden, oder 
die Sara, das sind Schalen und Schüsseln für 
andere Speisen; ferner Hatschi, Tassen für flüssige 
Speisen, wozu gewöhnlich schalenförmige 
Deckel, bisweilen auch Unterschalen gehören; 
Kwasi-ire, Dosen für Kuchen, bei welchen die 
obere Dose den Deckel der unteren bildet und 
die dann Ju-kumi heißen; verschiedene Formen 
von Teetöpfen wie die des Dobin, ohne Griff 
mit Bügelhenkel aus Bambus oder dergleichen, 
des Kiu-su, mit einem im rechten Winkel 
zum Ausgußrohr ansetzenden Henkel, wogegen 
die in Europa übliche Form der Teekanne 
in Japan nur als Wasserkanne gebräuch 
lich ist. 
Unter den bekanntesten Porzellan- und Fa 
yencearten sind die von Hizen, Kutani, Kiötö, 
Imari, Satsuma, Owari, Misea in der Ausstellung 
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