MAK

Volltext: Ausstellung von älteren japanischen Kunstwerken

die Verbindung solchen Emails mit einer in Eisen, 
Silber, Gold skulpierten dekorativen Platte. 
METALLARBEITEN. 
Die japanische Bronze (Kara-kane—Chinesi 
sches Metall) ist eine Kupfer-Zinn-Blei-Legierung 
von 72 bis 88% Kupfer, 2 bis 8 % Zinn, 4 bis 20 % 
Blei; auch Arsen, Antimon und Zink bis 6 % sind 
beigemischt, ferner eine Spur von Gold und Silber 
im Höchstausmaße von 2 %. Der Wechsel der 
Mischungsverhältnisse hat seinen Grund in dem 
Streben nach Färbung, worin die Japaner die 
Meister der Welt sind. 
Im XVI. Jahrhunderte, seit den Tagen des 
Nobunaga und Hideyoshi wird die bis dahin fast 
ausschließlich religiöse angewandte Kunst mehr 
und mehr weltlichen häuslichen Zwecken dienst 
bar. Holländischer und portugiesischer Einfluß 
mag hier mitgewirkt haben, vornehmlich hängt 
mit diesem Umschwünge in der Anwendung der 
heimischen Kunstfertigkeit der politische Um 
schwung im Lande zusammen, das Aufkommen 
der bis in die Mitte desXIX.Jahrhundertes reichen 
den militärisch-feudalen Herrschaft der Shogune 
aus dem Hause der Tokugawa, welche an Stelle 
der Scheinkaiser regieren. Es ist das goldene 
Zeitalter, des Bronzegusses auch für profane 
Zwecke. Räuchergefäße, Kohlenbecken, Blumen- 
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