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Volltext: Ausstellung orientalischer Teppiche aus ehemals kaiserlichem Besitz

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D ie Ausstellung der hofärarischen Teppiche ist allen 
an ihrer Erhaltung interressierten Amtsstellen ebenso 
wie die Vorführung der Gobelins als eine Pflicht 
der Öffentlichkeit gegenüber erschienen, welche sich so 
lebhaft an den Bemühungen beteiligt hat, der Stadt Wien 
ihren alten Kunst- und Kulturbesitz dauernd zu sichern; 
sie hat Anspruch darauf, die ihr bisher vorenthalten 
gewesenen Schätze frei und unbehindert in ihr geistiges 
Eigentum zu übernehmen. 
Mit Zustimmung der obersten Verwaltung des Hofärars 
und der Staatsämter für Handel und Gewerbe, Industrie und 
Bauten und für Inneres und Unterricht wurden diese kost 
baren Stücke von der Direktion des Österr. Museums zur 
Ausstellung übernommen, das hierin sachlich zuständig ist 
und durch seinen eigenen Besitz an hervorragenden Werken 
der Teppichkunst als der geeignetste Ort einer solchen 
Vorführung erscheinen mußte. Sie findet im Säulenhofe 
des Museums statt, weil - der a#is4oßende Saal IV augen 
blicklich die Teppichsammlupg^dös Institutes birgt. 
Zur Ausstellung gelangten”*!6 Teppiche, von denen der 
im Vordergründe des allgemeinen Interesses stehende 
„Jagdteppich“ unter der Bezeichnung „Teppich aus 
Seidensamt, altpersisch, aus dem 16. Jahrhundert, mit 
reichen Ornamenten und Jagdszenen“ (Nr. 728) bereits 
1864 und 1865 im alten Ballhause der Hofburg, wo 
selbst das Österr. Museum von 1864 bis 1871 unter 
gebracht war, zur Schau gestellt worden ist. Über die 
Technik dieses Teppichs hatten die „Mitteilungen des
	        

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