MAK

Volltext: "Das befreite Handwerk", Geschmack und Wohnkultur

20 
sondern auch auf dem Gebiete der Kunst instinktiv ge 
wehrt. Die Ausstellung der Handwerkskunst, betitelt „Das 
befreite Handwerk“, tritt nunmehr mit einer solchen Pro 
duktion vor die Oeffentlichkeit, die erkennen läßt, daß 
unsere Kunstgewerbetreibenden sehr wohl für einen Stil 
zu haben sind, der österreichischem Volkstum entspricht. 
Wir werden viele verschiedene neue Formen erblicken 
können, die nichts mit Althergebrachtem zu tun haben und 
den gefälligen und ansprechenden Formen unserer neuen 
Zeit Rechnung tragen. 
Künstler von Rang und Namen haben sich gerne und be 
reitwilligst zur Verfügung gestellt und so kommt auch in 
dieser Ausstellung die unumgängliche Einigkeit der Zu 
sammenarbeit zwischen schöpferischen Künstlern und aus 
führenden Kunsthandwerkern sinnfällig zum Ausdruck. 
Daß diese Ausstellung aber zustande kommen konnte, ist 
nebst den rührigen Veranstaltern einer Reihe von Förderern 
besonders zu danken. Und hier ist es in erster Linie der 
staatliche Gewerbeförderungsdienst des Bundesministeriums 
für Handel und Verkehr, der durch seine Referenten mit 
Rat und Tat den Ausstellern zur Seite stand, schließlich 
auch eine namhafte Subvention seitens des Bundesmini 
steriums für Handel und Verkehr erwirkte. Tm weiteren 
ist zu nennen die Gemeinde Wien, welche ebenfalls nicht 
nur mit einer namhaften Subvention, sondern auch in an 
deren Belangen als machtvoller Förderer zu bezeichnen ist. 
Ferner erhielt die Veranstaltung namhafte Subventionen 
und wertvolle Mitarbeit vom Gewerbeförderungsinstitut, 
der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie, vom 
Bundesministerium für Unterricht (Ravag - Fonds) und 
schließlich auch vom Wiener Gewerbegenossenschaftsver 
band. 
So möge diese Ausstellung ein Bild harmonischen Zu 
sammenwirkens aller jener bieten, denen die Förderung 
des Wiener Kunsthandwerkes seit je am Herzen gelegen 
ist. Möge ihr der wohlverdiente Erfolg im Interesse der 
Kunsthandwerker, damit zum Teil der österreichischen Volks 
wirtschaft und hiedurch im Sinne des Wiederaufbaues 
Oesterreichs beschieden sein.
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.