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Volltext: Katalog des k.k. Oesterreichischen Museums für Kunst und Industrie

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XX. Goldsehraiedekunst. — Nr. 2395—2405. 
der Knauf ein Würfel mit ab- 
geschrägten Ecken; oberhalb des 
Knaufes ein Thierkopf, aus des 
sen Rachen sich die Krümmung, 
die ebenfalls mit einem Thier 
kopfe schliesst, entwickelt. Auf 
der Aussenseite der Krümmung, 
aufgesetzte Blätter, im Innern 
derselben der hl. Bernhard vor 
Maria kniend aus vergoldetem 
Silber. Krümmung und Knauf 
mit Edelsteinen besetzt. 13. Jhrh. 
Durchm. der Krümmung sammt 
dem Blattornamente 8". (657.) 
{Stift Zwettl.) 
2395. Reliquienbehälter in Form 
eines Kopfes (Caput), oben ein 
viereckiger Aufbau mit Figuren 
an den Ecken und auf dem 
Deckel. (Gipsabguss. Original im 
Museum in Pest. 12. Jhrh. Höhe 
11“. (5287.) 
2396. Kelch von Silber, gen. Kelch 
des heil. Anno; um die obere 
Hälfte der Cuppa eingravirt 12 
Heilige unter Rundbögen mit 
Blattornamenten in zwölf heraus 
getriebenen erhöhten Feldern; 
ähnlich der Fuss ; der Nodus 
eine Krystallkugel. Gipsabguss. 
Original in der Kirche zu Frauen 
berg. 12. Jahrh. Höhe 7" 2'". 
(5417.) 
e 2397. Kelch von Silber, um die Cuppa 
zwölf Heilige unter Bogenstel 
lungen eingravirt, um den Nodus 
Filigran Windungen, auf dem Fuss 
vier erhöhte Felder mit figür 
lichen Reliefdarstellungen, ein 
gravirt Engelgestalten und Laub 
werk. Gipsabguss. Original in 
St. Aposteln in Köln. 13. Jhrh. 
Höhe 7" 8"'. (5411.) 
- 2398. Reliquienbehälter in Form 
eines Kopfes (Caput). Gipsab 
guss. Original in der Servatius 
kirche zu Mastricht. 13. Jahrh. 
Höhe 4". (1976.) 
2399. Rel iqu ienbehälter in Form 
eines Kopfes (Caput.) Gipsab 
guss. Original in der Servatius 
kirche zu Mastricht. 14. Jahrh. 
Höhe 4£". (1975.) 
2400. Scepter in Form eines halb 
zölligen Stabes mit zwei Knoten; 
auf dem obern sitzt ein Vogel. 
Gipsabguss. Das Original von 
vergoldetem Silber im Münster 
zu Aachen. 13. Jahrh. 2. Hälfte. 
L. 21 f. (1229.) 
^2401. Agraffe in Form eines Qua 
drates mit Bogenansätzen; unter 
gothischem Baldachine die Ver 
kündigung Mariens (Orig, cise- 
lirt), darunter der Bischof von 
Münster, rechts der heil. Chri 
stoph, links der Donator, dessen 
Wappen sich ganz unten befin 
det. Gipsabguss. Original reich 
mit Perlen, Email und Edel 
steinen geziert in Aachen. 14. 
Jahrh. Anfang. H. V', Br. 71". 
(1230.) 
2402. Brustschild; in der Mitte das 
grosse ungarische Wappen von 
Greifen gehalten, bekrönt mit 
einem architektonischen Aufbau. 
Gipsabguss. Das Original von 
vergoldetem Silber im Münster 
zu Aachen. 14. Jahrh. H. 9", 
Br. 7|". (1231.) 
2403. Wappen, bestehend aus Wap 
penschild, Helm, Helmdecke und 
Kleinod. (Ungarisches Wappen.) 
Ehemals als Brustschild dienend. 
Gipsabguss. Das Original von 
Silber, vergoldet und emaillirt im 
Münster zu Aachen. 14. Jahrh. 
H. 6“. (1232. a.) 
2404. Wappen, bestehend aus Wap 
penschild, Helm, Helmdecke und 
Kleinod (polnisches Wappen) 
ehemals als Agraffe dienend. 
Gipsabguss. Das Original von 
Silber vergoldet und emaillirt 
im Münster zu Aachen. 14. Jahrh. 
H. 51“. (1232 b.) 
2405. Scheibe, in der Mitte das 
Agnus Dei, umgeben von den 
Symbolen.der vier Evangelisten; 
die Zwischenräume und der 
Rand mit Pflanzen ornamentirt.
	        

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