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Volltext: Katalog der Ausstellung neuerer Lehr- und Anschauungsmittel für den Unterricht an Mittelschulen

X. Sektion: Physik. 
Obmann: Landesschulinspektor Regierungsrat Dr. Ignaz Wallentin. 
Mitglieder: Direktor Joh. Dechant, Schulrat Direktor Moritz Glöser, Schulrat Prof. 
Dr. Alois Höfler, Direktor Hans Janusehke, Proff. Moritz Kuhn, Schulrat Ant. 
Neumann, Schulrat Joh. Spielmann, Franz Trie^el. 
Das Komitee gelangte nach eingehendster Prüfung den zahl 
reich eingelaufenen Anmeldungen gegenüber auf den Standpunkt, 
der Ausstellung von Apparatanordnungen den Vorzug vor jener 
einzelner Apparate einzuräumen, ferner nur solche Anordnungen 
zuzulassen, welche dem physikalischen Unterrichte an Mittelschulen 
dienen, das Gepräge der Neuheit tragen und als instruktiv bezeichnet 
werden können. Bücher physikalischen Inhaltes wurden von vorn 
herein ausgeschlossen, nicht so Tafeln, falls sie belehrend wirken 
können. Unter den Ausstellern stehen in erster Linie die Wiener 
Anstalten, nur bescheiden sind die Provinzanstalten vertreten; 
Firmen von Weltruf haben die Ausstellung beschickt. 
Naturgemäß treten jene Apparatanordnungen in den Vorder 
grund, welche sich auf die Lehre von der Elektrizität beziehen, ein 
Gebiet, das nicht nur in den letzten Jahrzehnten theoretisch und 
experimentell am meisten gepflegt wurde, sondern das auch in der 
Zukunft die Wissenschaft in hervorragender Weise beschäftigen wird. 
Im Komitee war von Beginn der Ausstellungsverhandlungen 
angefangen die Idee vertreten, womöglich an den ausgestellten 
Apparaten zu zeigen, was sie zu leisten im stände sind, denn — so 
sagte man — erst dann würde dieser Zweig der Gesamtausstellung 
Leben erhalten und Anregung zu bieten vermögen. Viele Apparate 
der Elekti’izitätslehre, welche ausgestellt werden, sind aber nur mit 
Gleichstrom zu betreiben. Da im Ausstellungsgebäude Wechselstrom, 
aber kein Gleichstrom zur Verfügung steht, traten dem Komitee 
von Beginn nicht unerhebliche Schwierigkeiten entgegen, welche 
trotz dei’ größten Anstrengungen des Komitees nicht überwunden 
werden konnten. Auch der Vorschlag des Direktors der internatio 
nalen Elektrizitätsgesellschaft in Wien, Herrn Gustav Frisch, einen 
Transformer aufzustellen, durch den der Wechselstrom je nach Be 
darf in einen Gleichstrom verwandelt werden kann, konnte leider 
nicht realisiert werden, so daß man zur Erzielung des Gleichstromes
	        

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