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Objekt: Monatszeitschrift IV (1901 / Heft 6 und 7)

Johann Joachim Kändler, Apostelüguren aus dem kunsthistorischen l-Iofmuseum zu Wien 
kräftige Individualisirung und das sorgsame Naturstudium, das den Meister 
stets auszeichnet. 
Eine zweite Gruppe ist die hier zum erstenmale abgebildete „des heiligen 
Huberti Figur, wie er gegen die Fronte eines I-Iirsches knieend lieget und 
betet, zwischen denen Geweihen des Hirsches befindet sich ein Crucifix, auch 
mit vielen remarquabeln Curiosis versehen" (1741). Als letztere sind die 
„besonders liebevollen Pflanzen des ganzen Waldbodens anzusehen", die 
dann in die Porzellanplastik übergegangen sind und auch bei den kleinen 
Figuren selten fehlen. 
In dieselbe Zeit fällt nach Sponsel die figurenreiche schöne Kreuzigung 
Christi (160 Centimeter hoch). Auch hier wieder die kräftige Individualisirung 
und die Concentration auf die ergreifende Mittelfigur, den sterbenden Er- 
löser. Das Pathos des Schmerzes ist ein echtes und äussert sich besonders 
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