MAK
Nr. 9 
Internationale Sammler-Zeitung. 
Seite 133 
einen Lorbeerkranz in der Hand, neben ihm sieht man die 
Fahne und den Aufruf zum allgemeinen Landsturm vom 
4. April 1797, links die Statue Kaiser Josefs II., im Hinter 
gründe die Türme Wiens. Das Blatt ist nach einem Gemälde 
von H. F. F ii g e r geschabt. 
Von den reizenden Wiener Kostiimblätterrr Johann 
Jacobes bringen wir in Fig. 3 ein Kniestück, Stubenmäd 
chen mit Haube, ein Hündchen im Arm. Das Blatt ist nach 
einem Bilde von Fried. Oellenhaintz 1785 geschabt. 
(Wien, Artaria.) Das Blatt (Fig. 4) stammt aus dem heute 
sehr seltenen Kostümwerke »Kleidertrachten der kaiserlich 
königlichen Staaten. Habillements des etats de S. M. Empereur 
Roi. Publie ct se trouve ä Vienne chez T. Mollo et Comp.« und 
stellt eine Kellnerin aus Innsbruck dar. 
Das Werk, das 50 Blätter umfaßt, wird bei Lippe r- 
h e i d e nicht erwähnt. 
Aus österreichischem Adelsbesitz. 
Zwei interessante Sammlungen aus österreichischem 
Adelsbesitzc sind es, die in den nächsten Tagen bei C. .1. 
Wawra in Wien unter den Hammer des Auktionators 
gelangen. 
Die Mehrheit der Werke des einen Sammlers ist in 
der Zeitspanne von wenigen Jahren, etwa von 1869 bis 
1874, entstanden, und gibt ein ziemlich einheitliches 
Bild einer Kunstperiode und Kunstgattung, doch ist der 
Fig. 5. Gauermann: 
Vorwiegend aus Gemälden bestehend, ergänzen sich 
die beiden Sammlungen zu einer kleinen Galerie, von 
der man bedauern muß, daß sie nicht in ihrer Gänze er 
halten bleibt. 
Adler und Füchse. 
gräfliche Besitzer bei der Wahl der Kunstwerke, mit 
denen er sein schönes Heim schmückte, auch nicht an 
hervorragenden Werken anderer Kunstweisen achtlos 
vorübergegangen. Mit vollem Verständnis für echte
	        
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