MAK
Seite 140 
Internationale Sam m ler-Zeitung. 
Nr. 9 
3 Seiten Mk. 175, Nr. 1393 a Brief an seinen Verleger Mk. 105, 
Nr. 1394 Brief an Dt'. Widmann in Bern Mk. 240, Nr. 1395 Brief 
an dens. Mk. 240, Nr. 1396 Postkarte Mk. 45, Nr. 1397 Post 
karte Mk. 66, Nr. 1399 P1 a t e n, Manuskript des Lustspieles 
»Die verhängnisvolle Gabel« Mk. 500, Nr. 1407 Fritz Reuter, 
Brief an Stahl de Boer Mk. 60, Nr. 1408 Gedicht Mk. 105, 
Nr. 1409 Ders., An seinen Verleger Hinstorff in Rostock Mk. 95, 
Nr. 1412 R o q u e 11 e, 4 Gedichte Mk. 52, Nr. 1413 Rücker t. 
Manuskript mit Namen auf dem Titel, »Erbauliches aus dem 
Morgenland« Mk. 400, Nr. 1426 Schopenhauer, 3 Zeilen 
Mk. 41, Nr. 1445 Uhl and, Brief an Schwab Mk. 50, Nr. 1446 
Ders. Brief in finanz. Angelegenheiten Mk. 65, Nr. 1447 
Vischer, Brief Mk. 30, Nr. 1452 Wieland, Brief an einen 
Freund Mk. 120, Nr. 1453 Ders. An seinen Schwiegersohn Rein 
hold Mk. 170, Nr. 1455 Ders. Brief an die Gräfin von Egloff- 
stein Mk. 120. 
Goethe. Nr. 1490 Kuxschein des Ilmenauer Bergwerkes 
Mk. 57, Nr. 1491 Quittung über eine öffentl. Zahlung Mk. 45, 
Nr. 1492 Ungedr. Brief von Riemers Hand mit Goethes Unter 
schrift Mk. 260, Nr. 1492 Brief, II Zeilen Mk. 130, Nr. 1493 
Brief, 2 Seiten Mk. 100, Nr. 1494 Eine Seite Mk. 50, Nr. 1495 
Dankgedicht (s. Nr. 6) Mk. 585, Nr. 1496 3 Zeilen Mk. 27, 
Nr. 1497 Brief an Deinhardstein Mk. 86, Nr. 1498 An die verw 
lfr. Staatsminister von Voigt in Weimar Mk. 90, Nr. 1499 5 Zeilen 
Mk. 33, Nr. 1500 Eig. Kuvert au Frau von Stein Mk. 60, 
Nr. 1500 a Adresse an Fr. von Stein Mk. 13, Nr. 1500 b Desgl. 
Mk. 22. (Fortsetzung folgt.) 
Numismatik. 
(Zum Regierungsjubiläum Wilhelms 11.) In 
Nt. 7 der »Internationalen Sammler-Zeitung« (S. 99) ist eine 
Medaille reproduziert worden, die die I Iofkunstprägeanstait B. 
H. Mayer in Pforzheim zum bevorstehenden Regierutigs- 
Fig. 9. Kaiser Wilhelmmedaille. Revers. 
jubiläum Wilhelms II. geschaffen hat. Wie uns nun die Firma 
mitteilt, hat sie außer der Medaille mit dem von uns abge- 
tildeten Revers (Adler mit Kaiserkrone und den Jubiläums 
zahlen 1883 bis 1913) noch eine zweite ausgeführt, die auf der 
Rückseite den Kopf der Germania und die Jubiläumsdaten zeigt. 
Unsere Abbildung (Fig. 9) führt diese zweite Darstellung vor. 
(Münzen- und M e d a i 11 e n a u k t i o n in Berlin.) 
Aus Berlin wird uns geschrieben: Im Kunstauktionshaus 
Rudolf L e p k e wurde am 22. und 23. v. M. eine Münzen- und 
Medaillenauktion durchgeführt. Es gelangte außer den Münzen 
und Medaillen aus dem Besitze des Herrn v. Parpart eine 
englische Sammlung von Medaillen und Plaketten des 15. bis 
17. Jahrhunderts zur Versteigerung. Den höchsten Preis, 
550 Mark, erzielte eine Medaille des Papstes Sixtus IV. von 
Andrea Quazzaloti (1435 bis 1495). Eine Medaille des 
Matteo de Pasti auf Sigismund Pandulf Malatesta mit dem 
Schloß zu Rimini auf der Rückseite brachte 530 Mk., eine 
Medaille des Antonio Pisano (Pisanello) auf Leonello d’Este 
430 Mk., eine Medaille von Moderno mit der Darstellung 
von David, und Goliath 270 Mk„ eine vermutlich süddeutsche 
Medaille aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit der 
Darstellung von Sommer und Winter 205 Mk., für eine Medaille 
von Giovanni Bernardi da C a s t e 1 Bolognese (1496 
bis 1553) mit einer Darstellung der »Anbetung der Hirten« zahlte 
man 155 Mk. Denselben Betrag erreichte auch eine Medaille 
von Jacopo Sansovino (1486 bis 1570) mit einer Dar 
stellung der »Grablegung Christi«, die sich an Sansovinos 
Marmorreliefs im Santo zu Padua anreiht. Für eine Plakette von 
Valerio Belli, gen. Vincentino, mit der Darstellung »Christus 
erscheint den Aposteln« wurde 120 Mk. angelegt. — Von 
Münzenpreisen sind erwähnenswert: ein Taler des Hauses 
Hohenlohe vom Jahre 1610 Mk. 70, ein Taler (Dukaton) von 
Utrecht (1780) Mk. 57, ein Taler Stralsund 1622 (dreifacher 
Strahl R. v. Doppeladler mit 32) Mk. 52. Das Gesamterträgnis 
der Auktion beträgt Mk. 20.940. 
Philatelie. 
(Neue türkische Wertzeiche n.) Es ist wie 
eine Ironie des Schicksals, daß gerade jetzt, da die Türken 
niedergerungen wurden, die alten Postwertzeichen ausgehen 
und durch neue, schon einige Zeit bereit gehaltene Wertzeichen 
ersetzt werden müssen. Die neuen Wertzeichen zeigen ein 
Palais, mutmaßlich das Parlamentsgebäude. Die Wertbezeich 
nung ist in arabischen und türkischen Lettern angegeben. 
Bfm. 2 Paras olive 
5 ,, gelbbraun 
10 „ grün 
20 „ rosa 
1 Piasfer d’blau 
2 „ blaugrau 
5 „ violett 
10 ,, zinnober 
25 „ dunkelgrün 
50 „ braun 
gez. 11 
Mit Aufdruck v t^ für Auslandbriefe, 
Z. Bfm. 10 Paras grün 
20 „ rosa 
1 Piaster dunkelblau 
2 „ blaugrau 
Nachportomarken: 
T, M. 1 Piaster schwarz auf rot 
2 
» >> » » 
Ganzsachen: 
P. K. 10 Paras grün a, gelblich, 136:90 
20 „ rot a. gelblich, 136:90 
D. P. K. 10 + 10 Paras grün a. gelb!., 136:90 
20 + 20 , rot a. gelbl., 136:90 
Bf. Umschi. 20 Paras rot a. grau, 155 : 125 
1 Piaster blau a. grünl. 'grau, 155 : 125 
K. Bf. 20 Paras rot a. gelblich, 153: 95 
1 Piaster blau a. gelblich, 153:95 
Die Wertzeichen der bisherigen Emissionen wurden mit 
dem 1. (14.) März 1. J. außer Kurs gesetzt. 
gez. 11 
(Die Spaniensamitilung H o 11 i t s c h e r.) Aus 
Budapest wird uns geschrieben: Dieser Tage verkaufte der 
hiesige Architekt Robert Hol lit scher an die protokollierte 
Firma »Budapester Markenbörse« seine aus neun Bänden be 
stehende Sammlung spanischer Marken und spanischer Kolonial- 
marken um den Preis von 500.000 Mark. Unter den verkauften 
Marken befinden sich Sammlungen des kürzlich verstorbenen 
Earl of Crawford und des Privatiers Alexander aus 
Madrid sowie andere in diese Sortiments gehörige Spezialitäten, 
die zu erlangen Hollitscher einen Agenten jahrelang ganz Europa 
hatte bereisen lassen. Das erste Exemplar der Sammlung stammt 
aus dem Jahre 1850. Die Marken dieser Sammlung sind nicht ab-
	        
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