MAK
internationale Sammler-Zeitung 
Seite 163 
Nr. 21 
58, Nr. 313 Quatre danseuses 120, Nr. 314 Digestion 90, Nr. 318 
Fenime en repos et violoniste 105, Nr. 323 La gösse 62, Nr. 326 
La maitresse 70, Nr. 327 En nage 50, Nr. 333 Le roi Rend avec 
une jeune fille 105, Legros, Nr. 337 Les chantres espagnols 
au lutrin 61, Nr. 338 Le moine a l’orgue 60, Nr. 339 Le buche- 
rott 48, Nr. 340 La charrue 95, Nr. 341 La peche a la truble 65, 
Lepbre Nr. 358 Le marche ana pommes 65, Lünisden, 
Nr. 364 Evening Jeypore 84, L a u g h 1 a n, Nr. 397 Quartier des 
Gobelins 28, Nr. 398 Quai des Grands Augustins62, Mailiol, 
Nr. 403 Sitzender weibl. Rückenakt 30, Manet, Nr. 407 
Olympia 100, Nr. 413 Jeanne 155, Matisse, Nr. 414 Stehender 
weibl. Akt 150, Nr. 415 Drei Akte 65, Nr. 418 Sitzender weibl. 
Akt 60, Meryon Nr. 430 L’arche du pont Notre Dame 120, 
Nr. 431 La pompe Notre Dame 140, Nr. 432 Lc ministbre de la 
marine 125, Meunier, Nr. 433 Rentree des pescheurs 15, 
M i 11 e t, Nr. 436 Le paysan rentrant du furnier 95, Nr. 437 
La fileuse auvergnate 65, Monnier, Karikatur einer dicken 
Frau 55. (Fortsetzung folgt.) 
r Die Qaferie des 19. 3afir- 
fiunderts. 
Wien hat eine neue staatliche Galerie erhalten. 
Gleichsam als Gegenstück zum Barockmuseum, das im 
unteren Belvedere untergebracht wurde, ist in den 
Prunkräumen des oberen Belvedere die „Galerie des 
19. Jahrhunderts“ erstanden, ein Name, in dem ein 
Programm liegt. Tatsächlich hat Hofrat H a b e r d i t z 1 
aus einem Bestand von etwa 4000 Nummern rund 400 
ausgewählt, die ein Bild von der Entwicklung der Ma 
lerei und der Bildhauerkunst in dem verflossenem Sä- 
kulum geben. Die Auswahl ist eine sehr gute — ob 
auch die beste, können wir nicht entscheiden, solange 
kein Verzeichnis der zurückgestellten Nummern vorliegt, 
Es ist nur natürlich, daß die Oesterreicher in der 
Galerie den breitesten Raum einnehmen. Neben Künst 
lern, wie Heinrich Füger, der heute insbesondere als 
Miniaturenmaler geschätzt ist, dem anmutvollen Fendi, 
und dem uns heute allzu leer erscheinenden, großfi- 
gurigen Genre — und Schlachtenmaler Peter Krafft ist 
vor allem der große Schilderer österreichischer Land 
schaft und österreichischen Volkslebens Georg Wald 
müller hervorzuheben, der zwei Säle des Oberstockes 
mit etwa 40 Bildern füllt und damit in einer wohl nir 
gends sonst vorkommenden Reichhaltigkeit erscheint. 
Auch der zweite große Landschafter Oesterreichs, August 
Pettenko fen, läßt in den dargebotenen Schöpfungen den 
Umfang und die Entwicklung seines dichterischen We 
sens und Schaffens von der mehr zeichnerischen, durch 
das gegenständliche Interesse bestimmten älteren Wiener 
Art zu der größeren Freiheit des malerischen Vortrages, 
zu der er in Paris die Vorbilder fand, erkennen. Von 
sonstigen Vertretern der Wiener Landschaftsschule seien 
Jakob Emil Schindler (Dalmatinischer Friedhof), 
Karl Moll (Wiener Naschmarkt', der höchst modern 
anmutende Robert R u ß, der künstlerisch vorzugsweise 
in Italien wurzelnde Josef Rebell und die ihrem Ge 
schlecht zum Trotz männlich kraftvolle Tina Blau ge 
nannt. Rudolf von Alt hat mit seinen köstlich feinen, 
allen Wechseln der künstlerischen Moden siegreich über 
dauernden Architekturstücken selbstverständlich einen 
Ehrenplatz erhalten; daß auch der einst so arg ver 
kannte, ja verhöhnte und verlachte Anton R o m a k o 
mit seinen gegenständlich und malerisch von stärkster 
Bewegung erfüllten Bildern einen großen Saal beherr 
schen kann, zeigt den Wechsel der künstlerischen Wer 
tungen. 
Die Nazarener und älteren Romantiker sind durch 
Führich, Spitzweg, Schwind (Rübezahl und 
Zyklus von der schönen Melusine) und Feuerbach, 
die neueren Malerdichter durch Böcklin, Makart 
und Klinger („Urteil des Paris“) vertreten; selbst 
verständlich fehlt auch nicht der in den Spuren der 
Leo Schidlof s Kunstauktionshaus 
WIEN, I., Tuchlauben 8 
Tel. 67.305. :: Tel. 67>2»39. 
Gemälde erster Heister 
vorliegend des IS. Jahrhunderts 
darunter Z. Hjdukiewicz, FL Hchenbadi, C. Hgri* 
cola, R. HU, H. Bellange, J. Brandt, F. de Brekelaer, 
J. F. Dielmann, E. Ender, Th. Ender, O. Fendi, H. J. 
Fresenius, J. N. Geller, H. Gude, P. Herbsthoffer, F. 
Hildebrandt, Th.Hörmann, P.Hellemens,F.Hosemann, 
H. Hartinger, 0. und R. van Haanen, F. Kaiser, F. 
Keller, H. ten Kate, F. v. Lenbach, W. Meyerheim, C. 
Marko d. H., J. Noel, H. Pettenkofen, L. Petrovits, J. 
Püttner, 0. Rau, F. und L. Russ, J. Raffalt, C. Rahl, 
J. Strassgschwandtner, H. Schram, C. Svoboda. 
K. Stuhlmüller, P. Sala, Soville, H. Scherres, B. von 
Spanyi, H. Schelfbout, J. Uprka, H. Vernet, F. Voltz, 
F. G. Waldmüller, 0. Weber, j. H. Walker, E. Zetsche. 
Nachlaß von Wilhelm Richter 
Altwiener Porzellansammlunä 
Glas, Silber (vorwiegend 17. und 13. Jahrhundert.), 
Dosen und Vitrinengegenstände, Mobiliar, Teppiche, 
Tapisserie^Verdure etc. etc. 
AUSSTELLUNG: Sonntag, den 9. bis inkl. 
Sonntag, den 16. November. 
VERSTEIGERUNG: Montag, den 17. und 
Dienstag, den 18. November 1924, ab 3 Uhr nachm. 
lllllllllllllllllllllllllllllllliillll!illlllllllllllllllHlllllllll|!|lllllllllllllilllllllllll|||lllllllllllll!lllllf!llllllllllllllllllll!ll)llllli;illl!llll 
Ninlaturensaminliiiis 
Warne ck t 
II. Teil. 
Erstrangige Franzosen des 18. Jahrh., darunter 
Hubry, Hugustin, Barrois, Berjon, Blarenbergue, 
Bourgeois, Bouton, Bouvier, Boze, Campana, Capet, 
Carriera, Charlier, Chasselat, Deranton, Dubourg, 
Dumont, Fragonard, Guerin, Hall, Halle, Henard, 
Hoin, Isabey, Labille, Guiard, Le Tellier, Moreau, 
Mosnier, Os, Perni, Peter, Puyos, Ritt, Sicardi, 
Vestier, Villers etc. etc. 
HUSSTELLUNG: Sonntag, 9. bis Dienstag, den 
18. November 1924. 
VERSTEIGERUNG: Mittwoch, 19. November 
. ab 3 Uhr in 
Leo Schidlof s Kunstauktionshaus 
WIEN, I., Tuchlauben Nr. 8
	        

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