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Monatszeitschrift IV (1901 / Heft 3)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
1351679243468
Title:
Kunst und Kunsthandwerk
Publisher:
Artaria & Co.
Document type:
Periodical
Collection:
Kunst und Kunsthandwerk

Periodical volume

Persistent identifier:
1352956635062_0001
Title:
Monatszeitschrift IV
Volume No:
1901 / Heft 3
Document type:
Periodical volume
Collection:
Kunst und Kunsthandwerk
Year of publication:
1901

Article

Title:
ZUR WALTER CRANE-AUSSTELLUNG IM ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Kunst und Kunsthandwerk
  • Monatszeitschrift IV (1901 / Heft 3)
  • Cover
  • Endpaper
  • ZUR WALTER CRANE-AUSSTELLUNG IM ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • DIE EDELSCHMIEDEKUNST AUF DER PARISER WELTAUSSTELLUNG
  • AUS DEM WIENER KUNSTLEBEN
  • KLEINE NACHRICHTEN
  • MITTHEILUNGEN AUS DEM K. K. ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • LITTERATUR DES KUNSTGEWERBES
  • Advertising
  • Cover

Full text

gothischen, englischen Hallen einfügen. 
Überhaupt ist ja der grosse Linienzug, 
den er auch in seinen theoretischen Wer- 
ken der letzten Jahre, wie „The Bases of 
Design", „The Language of the Line" 
ergründet, so recht aus seiner construc- 
tiven Anlage herausgewachsen. Und, wenn 
er in den genannten Werken sich auch 
in theoretische und historische Gebiete 
vertieft, so sucht er dadurch doch, sozu- 
sagen, nur Klärung seines Empfindens; die 
Arbeiten selbst haben nichts Gesuchtes 
und Erlerntes an sich. Nein, es ist ein an- 
geborenes, ganz tief in seinem Wesen 
liegendes Liniengefühl, das durch seine 
Stoffe, seine Tapeten, aber auch durch 
seine Figuren hindurchgeht; darum stellt 
er diese auch so gerne in anmuthig 
schwebender Tanzbewegung dar. 
Ich kann für die Richtigkeit der Er- 
Walter Crane, Vase, Fayence, _, . __ _, 
gelbbfaunerldüstef zahlung keine Burgschaft ubernehmen, 
aber man sagt, dass Walter Crane zuerst 
den Serpentintanz in der Alhambra in London eingeführt habe, diese doch 
gewiss moderne Schöpfung der Tanzkunst. Der Sinn für die Linie und 
farbige Flecken, der sich darin etwa wie in der„Ernte in Utopia" ausspricht, 
liegt jedenfalls in des Künstlers Art. Im schwingenden Tanze, der den 
Antrieb nur aus dem inneren Gestaltungs- und Bethätigungsdrange des Men- 
schen empfängt, tritt des Meisters Wesen ja am schönsten vor Augen; auch 
breitet sich darüber ein Abglanz der Anmuth und kindlichen Freude Crane'- 
scher Seele. 
Wir wiederholen es hier: der Mann mit den halb träumenden, halb 
sinnenden blauen Augen ist zeitlebens ein Kind geblieben, ein Kind, das 
alles, woher es auch kommen mag, voll Freude in sich aufnimmt und 
mit einem Schimmer von Reinheit und Anmuth umkleidet, das darum 
zur Kinderseele spricht, aber auch die Grossen verjüngt, wenn sie dem 
anmuthigen und doch so sinnigen Spiele zusehen. 
Fürwahr, es ist kindlich reiner, raffaelischer Geist in ihm! 
Er ist kein Gewaltmensch, aber doch eine starke Künstlerseele; er ist 
kein Umstürzler und ist doch die Bahn des Neuen gegangen; er hat gedacht 
und gegrübelt, aber doch nicht die unmittelbare Anschauung verloren. Er 
ist immer er selbst geblieben. 

	        

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“Monatszeitschrift IV.” N.p., 1901. Print.
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